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Es sind weniger als sechs Monate

So könnte der Zeitplan für JDK 18.3 aussehen

Gabriela Motroc

© Shutterstock / Markus Gann

Mark Reinhold, Chief Architect der Java-Plattform bei Oracle, hat einen möglichen Zeitplan für JDK 18.3 vorgelegt. Die Definitionen der Meilensteine bleiben dabei die gleichen wie bei JDK 8, aber es wird keinen Meilenstein „Feature complete“ geben.

Mark Reinhold, Chief Architect der Java-Plattform bei Oracle, hat in der OpenJDK Mailingliste einen Zeitplan für JDK 18.3 vorgeschlagen. Dieser sieht zurzeit wie folgt aus:

  • 14.12.2017: Rampdown Phase One
  • 11.01.2018: All Tests Run
  • 18.01.2018: Rampdown Phase Two
  • 22.02.2018: Final Release Candidate
  • 20.03.2018: General Availability

Laut Mark sind die einzelnen Meilensteine die gleichen wie bei JDK 8:

There’s no „Feature Complete“ milestone since, in the six-month model, every feature must be complete before it’s integrated. The main development line is, in effect, always feature complete. The set of features in the release contains all, and only, those features that are integrated ahead of Rampdown Phase One.

Er stellte außerdem in Aussicht der Community bald einen detaillierten Vorschlag zu unterbreiten, wann genau ein Feature als complete angesehen wird. Er erklärte jedoch, dass ein vollständiges Feature mindestens aus dem gesamten notwendigen Code, einem Text zur Spezifikation und Unit-Tests bestehen wird. Damit ändere sich nichts im Vergleich zu vergangenen Releases.

Wenn niemand bis zum 18. Oktober Einspruch erhebt, wird der Vorschlag als fixer Zeitplan für JDK 18.3. angenommen. Den gesamten Vorschlag kann man hier nachlesen.

Gibt es noch Hoffnung für einen anderen Versionsnamen?

Ob der neue Versionsname in Stein gemeißelt ist und ob er wirklich so praktisch ist, wie Oracle es behauptet, war eines der meist diskutierten Themen auf der JAX London, die in der vergangenen Woche stattfand. JAXenter sprach mit Donald Smith, Produktmanager für Java SE bei Oracle:

Java Champion Stephen Colebourne plädierte für eine vernünftige Versionierung nach Versionsnummer, 10, 11, 12 usw. Er geht davon aus, dass der LTS (Long Time Support) zwar für Oracle und andere große Unternehmen wichtig sei, aber ziemlich unwichtig für die Community an sich. Außerdem sei ein Jahr/Monats-Schema unüblich und unerwartet.

The LTS release is important to Oracle and big business, it will be pretty unimportant to the community. A year/month scheme is unusual and unexpected.

Mark Reinhold sprach in der Mailingliste in Bezug auf den Versionsnamen immerhin noch von „or whatever we wind up calling it“. Es gibt also noch ein Fünkchen Hoffnung.

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Gabriela Motroc
Gabriela Motroc
Gabriela Motroc ist Online-Redakteurin für JAXenter.com. Vor S&S Media studierte Sie International Communication Management an der The Hague University of Applied Sciences.
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