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Interview mit Lisa Rosenberg, Stephanie Evers-Neumann & Lisa Wery von Limont – Teil 2

Women in Tech Spezial: Drei starke Frauen und ihre Analyse der IT-Branche

Dominik Mohilo

In unserer Artikelserie „Women in Tech“ stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben. Heute stehen gleich drei Frauen im Fokus: Lisa Rosenberg, Stephanie Evers-Neumann und Lisa Wery von Limont, die alle bei der msg DAVID GmbH in Braunschweig arbeiten.

Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert – so weit, so schlecht. Doch langsam, aber sicher bekommt der sogenannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß.

Aus diesem Grund wollen wir hier spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Unsere Women in Tech: Lisa Rosenberg, Stephanie Evers-Neumann und Lisa Wery von Limont

In dieser Woche haben wir für unsere Women-in-Tech-Aktion etwas ganz Besonderes vorbereitet: Wir hatten das große Glück, gleich drei Frauen aus einem Unternehmen, der msg DAVID GmbH aus Braunschweig, interviewen zu können. Im großen „Generationenspezial“ sprechen Lisa Rosenberg (Build-Managerin), Stephanie Evers-Neumann (Softwaretesterin / Certified Tester) und Lisa Wery von Limont (Scrum Master).

Im ersten Teil dieser Spezialausgabe erzählten unsere Women in Tech von ihrem Arbeitsalltag und ihrem Werdegang. Außerdem gaben sie einen kleinen Einblick, ob es besondere Vorbilde und Förderer gab bzw. Steine, die ihnen in den Weg gelegt wurden. Im zweiten Teil sprechen sie darüber, warum es immer noch so wenige Frauen in der Tech-Branche gibt, analysieren die Zukunft der Diversity-Debatte und geben wichtige Tipps für alle, die es in der IT schaffen wollen.

Lisa Rosenberg


Nach der abgeschlossenen Berufsausbildungen zur Immobilienkauffrau machte Lisa Rosenberg ihren B.Sc. in Informatik im Praxisverbund an der Ostfalia Fachhochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel. Die Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung arbeitet seit September 2017 im Zuge ihres Master Studiums als Werkstudentin und Build-Managerin bei der msg DAVID GmbH in einem Software-Projekt mit Scrum.

Sie ist regelmäßige Besucherin auf Veranstaltungen der Java User Groups und Entwicklerkonferenzen, auch als Sprecherin war sie im Zuge der HackTalks in Braunschweig bereits aktiv. Den Nachwuchs fördert sie als Mentorin bei IT-Workshops für Kinder und Jugendliche. Hierfür nahm sie unter anderem bei Devoxx4Kids und Kids4IT teil, wo sie Kindern Scratch und Ozobots näherbrachte.

Stephanie Evers-Neumann


Stephanie Ewers-Neumann studierte nach ihrem Abitur an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Ostfalia) technische Informatik und machte dort ihren Abschluss (Dipl.Ing. FH). Nach dem Studium arbeitete sie zunächst bei der C&S Group, bevor sie vor sieben Jahren zur msg DAVID GmbH wechselte. Dort arbeitet sie aktuell als Softwaretesterin, was das Erstellen von Testfällen, das manuelle Testen und die Testautomatisierung beinhaltet. Sie ist zudem „Certified Tester“.
 
 
 

Lisa Wery von Limont


Nach ihrer Fachhochschulreife studierte Lisa Wery von Limont zwei Jahre soziale Arbeit und schloss ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung ab. Nach ihrer Ausbildung folgte die selbstständige Zertifizierung zum Scrum Master. Seit drei Jahren arbeitet sie bei der msg DAVID GmbH als Scrum Master für ein 14-köpfiges verteiltes Entwicklerteam (bald zwei Teams) aus Deutschland, Indien und Rumänien. Firmenintern engagiert sie sich als als Agile Coach für Veranstaltungen und Weiterbildungen.
 
 

Habt ihr eigentlich schon einmal selbst etwas entwickelt?

Lisa Rosenberg: Bisher waren es eher kleinere Projekte. Meine erste Eigenentwicklung war eine Applikation zum Verwalten von Fachbegriffen, um mir ein nützliches Glossar für das Duale Studium zu schaffen. Jedem Begriff können Thema, Abkürzung, Beschreibung und Web-Links oder andere Dokumente hinterlegt werden. Mit Sortierungs- und Suchfunktionen kann man auch nach den Begriffen suchen. Ansonsten habe ich im Rahmen meiner IHK-Abschlussarbeit eine Eigenentwicklung zur Verwaltung von Events und zugehörigen Teilnehmern mit Spring JPA realisiert.

Stephanie Evers-Neumann: In meinem Studium habe ich in meinem Praxissemester eine Kundendatenbank für die Firma entwickelt, wo ich mein Praktikum gemacht habe.

Lisa Wery von Limont: Während meiner Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung habe ich mehrere kleinere Projekte umgesetzt und auch an Kundenprojekten mitgearbeitet. Während der Ausbildung hatte ich erste Berührungspunkte mit Scrum und habe dann sehr schnell festgestellt und festgelegt, dass ich dort meinen Schwerpunkt setzen und mich weiterentwickeln möchte. Die Programmierung selbst lag mir ehrlich gesagt nie besonders, aber ich mag es den technischen Background zu haben, um besser für und mit meinen Teams kommunizieren und arbeiten zu können.

Warum gibt es so wenige Frauen in der Tech-Branche?

Lisa Rosenberg: Ich glaube, grundsätzlich spielen die Gene leider noch gegen die Frauen. Historisch gesehen haben sich Männer schon immer mehr mit naturwissenschaftlichen Themen beschäftigt als Frauen. Ich merke auch selbst, dass mir meine männlichen Kollegen in der Programmierung gefühlt etwas voraus sind und ich immer ein Stück mehr als sie tun muss. Sprachen, Kommunikation und kreative Aufgaben fallen mir dafür leichter.

Ich glaube, grundsätzlich spielen die Gene leider noch gegen die Frauen.

Ich denke auch, dass der Grundstein für die Entwicklung der Interessen bei Kindern schon früh durch die Eltern gelegt wird. Wenn die Eltern ihrer Tochter beispielsweise statt Lego und Robotern eine Mini-Küche und Puppen kaufen, wird es für sie später vermutlich schwerer, Interesse an der Technik zu entwickeln. Die Werbung tut dann noch ihr Übriges, da hat sich in den letzten Jahren leider kaum was verändert. Wenn den Kindern eine so starke Vorlage gelegt wird, hat das ernste Auswirkungen auf ihre Entwicklung. Das muss sich ändern.

Was ich zusätzlich im Gespräch mit einer Kollegin bemerkt habe: Uns beiden wird gerne auf der Arbeit in einer Weise geholfen, die wir manchmal als „zu viel“ empfinden. Hilfe ist zwar sehr nett, aber in zu großem Maße nicht förderlich, da man daraus nicht ganz so viel mitnimmt. Echten Vorurteilen bin ich aber noch nie in der IT-Branche als Frau begegnet. Alle Kollegen nehmen mich ernst und behandeln mich genau wie meine männlichen Kollegen. Wenn ich jemandem aus einer anderen Branche erzähle, dass ich Informatik studiere oder Software-Entwicklerin bin, werde ich eher mit Bewunderung angesehen. Ob das nun an meinem Geschlecht oder eher an der angesehenen Branche liegt, kann ich nicht sagen.

Stephanie Evers-Neumann: Das ist eine gute Frage, während meines Studiums hatte ich durch die Gremienarbeit viel Kontakt zu anderen Studenten. Hierbei kam es des Öfteren vor, dass Studentinnen auf einen zu kamen, um nachzufragen, warum man bei Medieninformatik nicht nur Webseiten erstellt. An dieser Stelle wurden vor dem Studium definitiv nicht genug Informationen eingeholt.

Viele Frauen sagen von vornherein, dass Mathe ihnen nicht liege und Physik sehr schwer sei.

In der Schule zeichnen sich schon die Interessen ab. Viele Frauen sagen von vornherein, dass Mathe ihnen nicht liegt und Physik sehr schwer sei. An dieser Stelle liegt denke ich schon das Problem. Was einem nicht direkt zufällt, wird als zu anstrengend und unbequem abgetan. Wer allerdings logisch denken kann, kann ohne Probleme ein Mathe- oder Physikverständnis aufbauen. Die Vorurteile, dass Männer das besser können, sind mittlerweile weitestgehend abgebaut.

Lisa Wery von Limont: Sind es wirklich noch so wenige? Ich sehe da langsam (endlich?) einen Wandel auf die Branche zukommen. Mein Ausbildungsbetrieb hatte mir gesagt, dass sie bei der Einstellung von Auszubildenden besonders auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis achten, da Frauen einfach anders an Probleme, und speziell an das Lösen von Problemen, herangehen.

Die Prägung in der Kindheit ist ein wichtiger Aspekt in der Ausbildung von Interessen.

Ich glaube, der Anteil an Frauen ist (noch) relativ gering, da viele keine Berührungspunkte mit Technik oder Technologie allgemein haben. Das mag am allgemeinen Gendering liegen (Jungs bekommen halt den Spielzeug-Werkzeugkasten geschenkt und die Mädels die Barbie mit 20 Kleidern).

Die Prägung in der Kindheit ist meines Erachtens ein wichtiger Aspekt in der späteren Ausbildung von persönlichen Interessen. Wenn man nie mit Technik zu tun hatte, ist es unwahrscheinlich, dass man sich damit mal auseinandersetzen möchte, um überhaupt herauszufinden, ob es einem Freude bringt und man eine Begabung hat.

Vorteile von mehr Diversität in der Tech-Branche

Lisa Rosenberg: Let’s face it: Frauen und Männer denken verschieden und haben andere Vorstellungen und Empfindungen. Das belegen langjährige wissenschaftliche Beobachtungen. Statt sich ständig darüber zu streiten und krampfhaft zu versuchen, alle Menschen als gleich einzustufen, sollten wir ihre Unterschiede lieber akzeptieren und die daraus resultierenden Stärken nutzen. Frauen bieten ungenutzte Chancen in der Tech-Branche, welche aktuell noch von Männern dominiert wird. Gleiches gilt auch in umgekehrter Weise für andere Branchen, die aktuell von Frauen geprägt sind. Teams profitieren immer von Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Charakteren. Ein Problem in der Software-Entwicklung wird durch Frauen mitunter anders angegangen und der Anwender ganz anders verstanden. Das kann sich sehr positiv auf die Software-Entwicklung aus fachlicher und zwischenmenschlicher Sicht auswirken. Kreative Köpfe beider Geschlechter sollten gemeinsam neue Lösungswege etablieren, die zu einem wirtschaftlichen Erfolg führen.

Stephanie Evers-Neumann: Ich finde, jeder sollte den Beruf ausüben, der ihm Spaß macht, da man einen großen Teil seines Lebens mit seinem Beruf verbringt. Egal in welchen Beruf wir schauen, je nachdem, wo die Interessen liegen, kann jeder, Mann oder Frau, werden, was er mag und was ihm gut liegt. Die Aussage, dass etwas geschlechtsspezifisch ist, kann ich nicht teilen.

Lisa Wery von Limont: Es würde mich freuen, wenn mehr Frauen alle Möglichkeiten in der Berufswahl nutzen würden, die es nun einmal gibt, und sich nicht selbst dadurch begrenzen, dass sie sich in „gender-spezifischen“ Berufsfeldern ansiedeln. Das würde auch dem immerwährenden Fachkräftemangel in handwerklichen und technischen Berufen entgegengehen können. Der Branche würde etwas „weibliche Hand“ bestimmt gut tun, wobei es da eher um Eigenschaften geht, die man eher Frauen als Männern zuschreibt: Einfühlungsvermögen, Kommunikationsskills, Empathie etc. Es gibt natürlich Männer, die diese Eigenschaften mitbringen, daher wäre mein Wunsch eher, mehr dieser Eigenschaften im teilweise recht „kühlen“ Berufsfeld IT zu sehen, als jetzt speziell mehr Frauen.

Lesen Sie auch: Women in Tech: „Trau dich und tu es – die IT-Branche bietet Frauen tolle Chancen!“

Wird die Diversity-Debatte bald Geschichte sein?

Lisa Rosenberg: Hoffentlich. Noch sehe ich wenige Frauen in den Vorlesungssälen, was ich persönlich echt schade finde. Es werden aber langsam mehr, wenn ich mir heute die Informatik-Studenten aus dem ersten Semester ansehe.

Die Diversity-Debatte wird jedoch nicht beendet werden können, wenn nicht genügend weiblicher Nachwuchs Fuß in die Tech-Branche setzt. Frauen-Quoten empfinde ich in diesem Zusammenhang jedoch als falschen Ansatz, der in den Köpfen der Menschen aus meiner Sicht eher einen negativen Eindruck hinterlässt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauen wirklich bloß aufgrund einer Quotenregelung einen Job in bestimmten Berufen finden wollen. Und ich denke, das brauchen sie auch gar nicht. Das schafft nur Unmut zwischen beiden Geschlechtern.

Was ich jedoch auch denke: Die Welt befindet sich immer mehr im Umschwung. Sie wird zusehends moderner und aufgeschlossener. Wenn die Erziehung der Kinder die nötige Veränderung erlebt und Kinder schon früh das machen können, was sie selbst möchten, dann wären unsere heutigen Probleme schon ein Stückchen mehr gelöst.

Stephanie Evers-Neumann: Ich denke, Frauen und Männer können gleichermaßen gut in Führungspositionen sein. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Gleichberechtigung. Leider wird dies noch nicht überall gelebt, auch wenn es viele behaupten, da viele im Hinterkopf haben, dass Frauen eine Zeit lang ausfallen, wenn sie Mutter werden. Allerdings beweist gerade dies, dass eine Frau Planen und Führen können muss, da sie Familie und Beruf, sowie alles was damit anfällt, unter einen Hut bringen kann.

Lisa Wery von Limont: Es wäre schön, aber ich denke nicht, dass wir da in naher Zukunft von befreit sein werden. Da habe ich persönlich auch immer den Zwiespalt, dass Frauen auf der einen Seite „gleich“ behandelt werden möchten, es auf der anderen Seite aber zum Beispiel spezielle Veranstaltungen nur für Frauen gibt, bei denen dann „Technik für Frauen“ vermittelt werden soll o.Ä. Das ist für mich ein Widerspruch. Ganz oder gar nicht.

Es wäre schön, wenn bei solchen Veranstaltungen beispielsweise auf die Persönlichkeit der Teilnehmer geachtet wird und nicht auf das Geschlecht: „Technik für Introvertierte“, „Technik für Theoretiker“, „Technik für Macher“.

Tipps & Tricks

Lisa Rosenberg: Kinder und Jugendliche haben heutzutage über Workshops gute Möglichkeiten, in die Tech-Branche reinzuschnuppern. Da gibt es Formate wie beispielsweise Kids4IT, Devoxx4Kids, JavaLand4Kids, KidsCraft und „Jugend hackt“ in Deutschland.

Erwachsene Frauen können sich auf Networking-Angeboten über Tech-Themen informieren und sich dort auch mit anderen Frauen aus der IT-Branche austauschen. Hier kann ich als Beispiel die Netzwerk-Abende der TU Braunschweig für technische Berufe nennen, welche hohen Anklang finden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche IT-Konferenzen, auf denen aktuelle Themen der Branche präsentiert werden und natürlich auch Networking möglich ist.

Die Arbeit in der Tech-Branche ist sehr vielseitig und entwickelt sich schnell weiter.

Die Arbeit in der Tech-Branche ist sehr vielseitig und entwickelt sich schnell weiter. Aus meiner Sicht ist es die Branche, die sich mit am schnellsten verändert und in letzter Zeit viele große Innovationen erlebt hat. Aus diesem Grund hat mein Verwandter mit seiner Aussage absolut recht: IT bedeutet lebenslanges Lernen. Das muss einem bewusst sein, wenn man in die Tech-Branche gehen möchte. Wenn man jedoch gerne Neues lernt und generell an Tech-Themen Freude hat, dann bietet diese Branche viele berufliche und auch private Möglichkeiten, sich zu entfalten.

Was viele auch nicht erwarten, wenn man im ersten Moment an die Tech-Branche denkt: Die Branche ist sehr kommunikativ, menschlich und teamorientiert. Einer meiner Kollegen hat es einmal so formuliert: Das Know-how über Technik macht tatsächlich nur etwa 20% in der Tech-Branche aus. Die restlichen 80% befassen sich viel mehr mit Kommunikation, Team-Arbeit, Prozessen und Kultur. Genau das kann ich aufgrund meiner Erfahrungen auch so wiedergeben. Ich glaube, das ist auch der Aspekt, den ich an dieser Branche schätze – sie bietet einen interessanten Mix aus technischen und kommunikativen Aspekten.

Stephanie Evers-Neumann: Alle Frauen, die Interesse an technischen Berufen habe, möchte ich darin bestärken, ihren Traumberuf auszuüben.

Jeder kann das werden, was er will, er muss es nur wollen.

Voraussetzung ist logisches Denken und ein Interesse an der Technik, dann stehen einem alle Wege offen. Ein Sprichwort sagt: Der Weg ist das Ziel! Diesen Satz kann ich nur unterstützen. Jeder kann das werden, was er will, er muss es nur wollen, dann stehen einem alle Türen offen.

Ich habe eine Firma gefunden, in der ich mich wie zuhause fühle. Ich kann meine Stärken unter Beweis stellen, habe nette Kollegen, und wenn mal Probleme anfallen, findet man Personen, die einem zuhören und eine Lösung suchen.

Lisa Wery von Limont: Einfach mal anfangen, sich mit Technik auseinanderzusetzen. Es gibt viele Bereiche, die vom Handlungsfeld sehr unterschiedlich und vielfältig sind. Man kann seine Kreativität ausleben, aber auch sehr strukturiert arbeiten, viel oder wenig mit Menschen zu tun haben, und man kann aktiv an der Gestaltung unser aller Zukunft mitwirken.

Wenn etwas nicht klappt oder gefällt, schlägt man eben Plan B ein.

Was ich Mädchen und Frauen gerne mitgeben würde, wäre mehr Mut, es einfach mal auszuprobieren. Wenn etwas nicht klappt oder gefällt, schlägt man eben Plan B ein. Nichtsdestotrotz muss erwähnt werden, dass diese Branche immer noch stark männerdominiert ist. Manchmal muss man sich etwas vehementer Gehör verschaffen, als man sich damit wohlfühlt, aber es zahlt sich aus. Für einen Menschen, der Herausforderungen im Beruf genauso schätzt wie Möglichkeiten, ist es der richtige Weg.

––> Hier geht es zum ersten Teil des Spezials! <––

Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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