Wir bauen das nächste Twitter. Wer macht mit?

Sebastian Meyen, Hartmut Schlosser
© shutterstock.com/ igor kisselev

Die Wette gilt – wir bauen Twitter nach!

Gewiss, Ihr haltet uns jetzt für größenwahnsinnig. Aber der Reihe nach…

Wir bauen das nächste Twitter

Nachdem Twitter Pläne bekannt gegeben hatte, sich von der chronologischen Timeline mehr oder weniger zu verabschieden, war der Aufschrei in der Entwickler Community groß.

Auf Twitter selbst hat sich eine rege Diskussion über die Zukunft des Microblogging-Dienstes entsponnen. Der Grundtenor: Eigentlich wünschen wir uns die althergebrachte Twitter-Mechanik zurück, in der algorithmisch ausgespielte bzw. aussortierte Tweets oder gar Werbeeinblendungen nix zu suchen haben. 

Twitter Challenge

Und so entstand der Vorschlag: Anstatt sich zu beklagen, selbst aktiv werden! Schließlich hat es auf diversen JAX- und W-JAX-Konferenzen Sessions gegeben, in denen Twitter in 60 Minuten nachgebaut wurde!

Die Challenge: JAXenter würde einen einwöchigen Hackathon sponsern – Hotel, Office, Food -, wenn sich genügend Überzeugungstäter mit außerordentlichen technischen Fähigkeiten zusammen finden, ein neues Twitter zu entwickeln.

Der Termin ist noch nicht gesetzt und müsste natürlich mit allen Beteiligten vereinbart werden. Unser Vorschlag: Noch in diesem Jahr — etwa November/Dezember?

Über die genaue Ausgestaltung dieser Twitter-Alternative – oder sagen wir einem an Twitter angelehnten, ähnlich nützlichen Tool –, könnten sich alle Beteiligten freilich ohne Einschränkungen verständigen!

Unser Angebot ist ernst gemeint — seid Ihr dabei?

Aufmacherbild: no more tweeting today von Shutterstock / Urheberrecht: igor kisselev

Geschrieben von
Sebastian Meyen
Sebastian Meyen
Sebastian Meyen ist Chefredakteur des Java Magazins sowie des Eclipse Magazins. Außerdem trägt er die Verantwortung für Programm und Konzept sämtlicher JAX-Konferenzen weltweit. Er begleitet so die Java-Community journalistisch schon fast seit ihren Anfängen. Bevor er zur Software & Support Media GmbH kam, studierte er Philosophie in Frankfurt.
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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28 Kommentare auf "Wir bauen das nächste Twitter. Wer macht mit?"

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Sven Ruppert
Gast

Yepp bin dabei 😉

Sven Ruppert
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Veit Weber
Gast

Geniale Idee 🙂

Veit Weber
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Geniale Idee 🙂

Landei
Gast

Ich hätte schon mal einen Namensvorschlag: „Muttr“ (von „to mutter“ – nuscheln, brummeln)

Landei
Gast

Ich hätte schon mal einen Namensvorschlag: „Muttr“ (von „to mutter“ – nuscheln, brummeln)

Bernd Rederlechner
Gast

Ich finde nicht nur die Idee gut, sondern auch das Experiment: Zu was ist die deutsche Entwickler-Community in einer Woche im Stande. Spannend.

Lasst mich wissen, wo ich helfen kann…

Bernd Rederlechner
Gast

Ich finde nicht nur die Idee gut, sondern auch das Experiment: Zu was ist die deutsche Entwickler-Community in einer Woche im Stande. Spannend.

Lasst mich wissen, wo ich helfen kann…

Frank Müller
Gast

Klingt ausgesprochen reizvoll. Wichtiger als ein kleiner Hack mit seinen späteren Problemen (Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Betrieb) ist jedoch m.E. die Definition eines offenen und verteilten Standards ganz im Geiste des Internets, also wie bei Mail oder Web. So können dann nach und nach eine Vielzahl von Implementierungen der Server sowie der Clients im Web oder als App entstehen.

Frank Müller
Gast

Klingt ausgesprochen reizvoll. Wichtiger als ein kleiner Hack mit seinen späteren Problemen (Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Betrieb) ist jedoch m.E. die Definition eines offenen und verteilten Standards ganz im Geiste des Internets, also wie bei Mail oder Web. So können dann nach und nach eine Vielzahl von Implementierungen der Server sowie der Clients im Web oder als App entstehen.

Marc Teufel
Gast

Das wird bestimmt interessant!

Marc Teufel
Gast

Das wird bestimmt interessant!

ckullmann
Gast

Klingt spannend. Wo muss ich mich eintragen?

ckullmann
Gast

Klingt spannend. Wo muss ich mich eintragen?

Dominik
Gast

Hört sich sehr sehr interessant an. Für einen Hackathon fehlt mir aktuell die zeit, würde mich dennoch gerne an dem Projekt beteiligen.
Nach der einen Woche wird ja mit Sicherheit keinn komplett fertiges und fehlerfreier twitter klon entstanden sein.

Biete also meine dienste gerne an.

Dominik
Gast

Hört sich sehr sehr interessant an. Für einen Hackathon fehlt mir aktuell die zeit, würde mich dennoch gerne an dem Projekt beteiligen.
Nach der einen Woche wird ja mit Sicherheit keinn komplett fertiges und fehlerfreier twitter klon entstanden sein.

Biete also meine dienste gerne an.

Thomas Fischl
Gast

Würde mich freuen, wenn ich mithelfen kann. Muss man sich dafür wo anmelden?

Thomas Fischl
Gast

Würde mich freuen, wenn ich mithelfen kann. Muss man sich dafür wo anmelden?

@arrasz
Gast

Da ich den „Unsinn“ ja mit „verbrochen“ habe wäre ich wohl auch mit dabei. Es hängt aber aufgrund diverser Verpflichtungen stark vom Termin ab!

@arrasz
Gast

Da ich den „Unsinn“ ja mit „verbrochen“ habe wäre ich wohl auch mit dabei. Es hängt aber aufgrund diverser Verpflichtungen stark vom Termin ab!

Tropper
Gast

Und langfristig finanziert sich der Dienst dann wie?

Tropper
Gast

Und langfristig finanziert sich der Dienst dann wie?

Frank Müller
Gast

Ein zentraler Dienst kommt ohne Finanzierung nicht aus, kostenpflichtig würden es aber nur zu wenige nutzen. Daher meine Idee eines verteilten Dienstes wie E-Mail. So kann er dann sowohl kommerziell angeboten werden, einzeln oder als Bestandteil von Paketen, oder Cliquen, Firmen, Schulen, Vereine betreiben ihre eigenen Server. Entsprechende Images für Docker, EC2 und ähnliche vorzubereiten wäre auch kein Problem.

Frank Müller
Gast

Ein zentraler Dienst kommt ohne Finanzierung nicht aus, kostenpflichtig würden es aber nur zu wenige nutzen. Daher meine Idee eines verteilten Dienstes wie E-Mail. So kann er dann sowohl kommerziell angeboten werden, einzeln oder als Bestandteil von Paketen, oder Cliquen, Firmen, Schulen, Vereine betreiben ihre eigenen Server. Entsprechende Images für Docker, EC2 und ähnliche vorzubereiten wäre auch kein Problem.

ascheman
Gast
Wie sieht’s denn aus? Konkretisieren sich die Pläne noch? Wie wäre es mit einem Termin um das erste oder zweite Dezember-WE (vielleicht jeweils Do.-Abend bis Di.-Abend?). Das kann man nun noch einigermaßen planen, für Freiberufler wäre der Verdienstausfall nicht so hoch, Angestellte müssten „nur“ 2-3 Urlaubstage opfern oder Überstunden abfeiern? Einen „guten“ Zeitpunkt gibt es vermutlich ohnehin nicht: Für die einen ist gegen Jahresende nur noch wenig los, bei anderen muss noch irgendein Release bis Weihnachten durchgepeitscht werden … Vielleicht macht man mal ein „Doodle“ mit 2-3 verschiedenen Vorschlägen und guckt, wo sich eine Mehrheit findet (wobei mir Doodle seit… Read more »
Landei
Gast

Ein Termin ist schön und gut (und Dezember realistisch), aber ich fände es wichtig, schon vorher wenigstens einen groben Plan zu haben – sonst fängt (falls überhaupt jemand kommt) erst dann eine große Diskussion an, und dafür ist die Zeit zu kurz. Jemand(TM) müsste sich den Hut aufsetzen und im Vorfeld eine minimale Infrastruktur schaffen – vielleicht reicht schon ein leeres GitHub-Projekt. Ohne Vorbereitung wird das Projekt ein Rohrkrepierer.

ascheman
Gast
Wie sieht’s denn aus? Konkretisieren sich die Pläne noch? Wie wäre es mit einem Termin um das erste oder zweite Dezember-WE (vielleicht jeweils Do.-Abend bis Di.-Abend?). Das kann man nun noch einigermaßen planen, für Freiberufler wäre der Verdienstausfall nicht so hoch, Angestellte müssten „nur“ 2-3 Urlaubstage opfern oder Überstunden abfeiern? Einen „guten“ Zeitpunkt gibt es vermutlich ohnehin nicht: Für die einen ist gegen Jahresende nur noch wenig los, bei anderen muss noch irgendein Release bis Weihnachten durchgepeitscht werden … Vielleicht macht man mal ein „Doodle“ mit 2-3 verschiedenen Vorschlägen und guckt, wo sich eine Mehrheit findet (wobei mir Doodle seit… Read more »
Landei
Gast

Ein Termin ist schön und gut (und Dezember realistisch), aber ich fände es wichtig, schon vorher wenigstens einen groben Plan zu haben – sonst fängt (falls überhaupt jemand kommt) erst dann eine große Diskussion an, und dafür ist die Zeit zu kurz. Jemand(TM) müsste sich den Hut aufsetzen und im Vorfeld eine minimale Infrastruktur schaffen – vielleicht reicht schon ein leeres GitHub-Projekt. Ohne Vorbereitung wird das Projekt ein Rohrkrepierer.