Wenn Anwendung X nicht mit Datenbank Y kann: Das Dilemma des Vendor-Lock-in

Hartmut Schlosser

Kennen Sie das Problem? Die kommerzielle Software aus dem Hause X passt perfekt zu Ihrem Geschäftsmodell – doch nach der erfolgreichen Einführung in Ihr Unternehmen wachsen mit der Zeit die Anforderungen bzgl. einer umfassenden Backend-Unterstützung. Und da stellen Sie mit Bestürzung fest, dass die Anbindung an ein Datenbanksystem Y von Ihrer Software X nicht vorgesehen ist. Software X läuft eben nur mit Datenbank X aus dem Hause X – und mit der kommerziellen Software X haben Sie sich gleich auch das klassische Datenbank-Lock-in eingekauft!

Als Ausweg aus dieser Abhängigkeitsbeziehung schlägt ein aktuelles Whitepaper von Progress Software die Verwendung von Drittanbieter-Komponenten vor. Das Whitepaper kommt zu dem Befund, dass viele der von den Erstanbietern bereitgestellten Komponenten für eine bestimmte Version einer spezifischen Datenbank entwickelt und getestet wurde. Oft seien die Lösungen mit Absicht so konzipiert, dass es schwierig sei, zwischen Datenbanken zu wechseln.

Bei der Wahl des Anbieters für Konnektivitätslösungen sollten deshalb ein möglichst flexibles Produktsortiment sowie die Position des Anbieters auf dem Markt der
Datenkonnektivität eine Rolle spielen.

Bei der Auswahl einer Komponente von Drittanbietern sollten Anwendungsentwickler folgende drei Aspekte berücksichtigen:

  • Umfang – Wie umfassend und detailliert ist das Produktangebot?
  • Erfahrung – Wie bewährt sind der Anbieter und seine Produkte?
  • Technologische Führerschaft – Ist der Anbieter in diesem Bereich führend?

Das vollständige Whitepaper steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Welche Strategien kennen Sie, dem Vendor-Lock-in zu entkommen?

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Hartmut Schlosser
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