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Eclipse 4.3: Die wichtigsten Neuerungen

Was macht die Basis?

Jonas Helming, Maximilian Kögel
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©iStockphoto.com/P2007

Mit dem letztjährigen Juno-Release hat die neue Eclipse 4 Application Platform endgültig „das Nest verlassen“ und fliegen gelernt. Sie ist zum Standard-Unterbau für alle zukünftigen Eclipse-Versionen geworden. Vielen ist dieser bedeutende Umstieg aber nicht oder nur am Rande aufgefallen. Grund dafür ist der so genannte Compatibility Layer. Dieser bietet nach außen hin das API von Eclipse 3.x an, setzt aber alle Funktionalität auf Eclipse-4-Technologie um. Man hat also unter Umständen mit Eclipse 4.2 schon Konzepte wie das Application Model oder Dependency Injection genutzt, ohne es wirklich zu merken.

Generell ist das Eclipse-4.3-Release, was die Plattform betrifft, ein „Facelift-Modell“. Das bedeutet: Es gibt wenige wirklich radikal neue Features. Vielmehr wurde das mit Eclipse 4.2 Eingeführte konsequent verbessert und dringt nach Meinung des Plattformteams nun in Regionen der Stabilität von 3.x vor. Ein solcher Stand war, ohne das kontinuierliche Feedback und die Beiträge der vielen Eclipse-Nutzer vor der Einführung der Plattform, nicht herstellbar.

Geschrieben von
Jonas Helming
Jonas Helming
Dr. Jonas Helming ist Geschäftsführer der EclipseSource München GmbH sowie Consultant, Trainer und Software Engineer im Bereich Eclipse-Technologie. Seine Schwerpunkte liegen neben Java auf den Technologien Eclipse RCP, Eclipse-Modellierung und Eclipse 4. Weiterhin verfügt er über mehrjährige Erfahrung in der Etablierung und Anwendung von agilen Prozessen. Jonas ist aktives Mitglied der Eclipse-Community, leitet mit der EMF Client Plattform und dem EMFStore zwei bei der Eclipse Foundation gehostete Open-Source-Projekte und ist in einigen weiteren aktiv beteiligt. Als Berater und Trainer verfügt er über mehrjährige Erfahrung in der Vermittlung von Themen rund um Java und Eclipse sowie agilen Prozessen und hält einen Lehrauftrag der Technischen Universität München. Darüber hinaus ist er als Speaker regelmäßig auf Kernkonferenzen wie der JAX oder der EclipseCon. Kontakt: jhelming@eclipsesource.com
Maximilian Kögel
Maximilian Kögel
Dr. Maximilian Kögel ist Geschäftsführer der EclipseSource München GmbH sowie Consultant, Trainer und Senior Software Architect im Bereich Eclipse- und Web-Technologie. Neben seiner Fokussierung auf das Eclipse Modeling Framework und Eclipse RCP ist er auch mit der Entwicklung von Webapplikationen mit AngularJS, Play und Scala vertraut. Er ist ein aktives Mitglied der Eclipse-Community, regelmäßiger Sprecher auf EclipseCons, Leiter der Eclipse Projekte EMFStore, EMF Client Platform (EMFForms) und Edapt, Committer bei EMF Core und nicht zuletzt Mitglied im Eclipse Architecture Council. Auch außerhalb der Eclipse Foundation ist er in Open-Source-Projekten aktiv und leitet das qb ("cube") Projekt und das JSONForms Projekt zur Entwicklung von Web-Applikationen. Als Berater und Trainer verfügt er über langjährige Erfahrung in der Anwendung und Vermittlung von Expertenwissen rund um Java, Eclipse und Web-Technologien sowie agilen Prozessen.
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