Microsoft veröffentlicht Juli-Release von VS Code

Visual Studio Code 1.37 verbessert den Sprach-Support

Katharina Degenmann

© Shutterstock/ Artur Szczybylo

Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk hat Microsoft sein monatliches Update für Visual Studio Code veröffentlicht. Version 1.37 bringt unter anderem Verbesserungen in der Workbench sowie im Editor selbst, aber auch an der Integration der Syntaxfunktionen von JavaScript und TypeScript wurde geschraubt.

Getreu dem monatlichen Release-Zyklus hat Microsoft eine neue Version seines Open-Source-Editors veröffentlicht. Im Vergleich zu seinem Vorgänger enthält das Juli-Update zwar eher kleinere Verbesserungen, allerdings hat sich insgesamt deutlich mehr getan.

Neuerungen in der Workbench

Die meisten Verbesserungen wurden der Workbench spendiert und zielen vor allem auf eine übersichtliche Darstellung ab. So wurden etwa die Produkt-Icons optisch überarbeitet und Stil, Farbe und Größe vereinheitlicht.

Ebenfalls neu mit an Bord ist die Add Item-Funktion im Settings-Editor. Klickt man auf den neu hinzugefügten Button, öffnet sich ein Eingabefeld, mit dem ein neuer String hinzugefügt werden kann.

Auch der Befehl Reveal im Explorer ist neu mit an Bord. Der Befehl ist in der Suchansicht des Datei-Kontextmenü untergebracht und ermöglicht es im Datei-Explorer, zu einer gewünschten Datei zu springen.

Editor

Auch am Editor selbst wurde fleißig geschraubt. So kann beispielsweise mithilfe der neuen Markierfunktion editor.renderWhitespace ein Text auf Leerzeichen überprüft werden. Ist die Funktion aktiviert, werden Leerzeichen für den markierten Text angezeigt.

Auf diese Weise können Leerzeichen schnell abgefragt werden, ohne den gesamten Editor zu durchsuchen.

Sprachliche Neuerungen

Auch bezüglich der Integration von Programmiersprachen hat sich in der neuen Version einiges getan. Mit dem Update wurde beispielsweise an der SCSS @import-Navigation gearbeitet. VS Code wird bislang dazu genutzt, um SCSS-Importe statisch aufzulösen. In der neuen Version prüft VS Code nun mehr Speicherorte für SCSS-Dateien und ermöglicht, dass ./foo auf einem von fünf Standorten aufgelöst wird:

  • foo.scss
  • _foo.scss
  • foo/index.scss
  • foo/_index.scss
  • foo.css

Überdies wurde die CSS-Vervollständig erweitert und verfügt nun über eine detaillierte Dokumentation für weitere 754 CSS-Eigenschaftswerte.

Um die Integration der Syntaxfunktionen von JavaScript und TypeScript zu beschleunigen, wurde bereits in Version 1.36 ein Feature hinzugefügt, das den TypeScript-Server, der die JavaScript- und TypeScript-Sprachfunktionen von VS Code ausführt, in separate Syntax- und Semantik-Server aufteilt. Während die Aufteilung der Server in der Vorgängerversion allerdings noch als experimentelles Feature galt, ist es mit VS Code 1.37 nun standardmäßig aktiviert. Durch das Splitten der Server sei es laut Reales Notes möglich, syntaxbasierte Vorgänge wie Code folding oder document outlines, in großen JavaScript- und TypeScript-Projekten nun schneller auszuführen.

Alle weiteren Neuerungen und die detaillierten Information zu Visual Studio Code 1.37 stehen in den Release Notes zum Nachlesen bereit.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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