VS Code March 2019 erscheint mit zahlreichen Features und Anpassungen

Visual Studio Code 1.33 veröffentlicht: Sub-Sessions für Debugging, Standard-Formatter im Editor

Ann-Cathrin Klose

© Shutterstock / 0beron

Mit der März-Version von Visual Studio Code steht eine Reihe von Änderungen am Code-Editor bereit. Gearbeitet wurde am Formatting-Support und den Menüs, aber auch beim Sprachsupport und der Debugging-Struktur hat sich was getan. Welche Features haben es ins Release geschafft?

Visual Studio Code 1.33 ist da. Das Release trägt den Namen „March 2019“ und ist somit wie immer nach dem Vormonat benannt worden – dem Zeitpunkt der Entwicklung der enthaltenen Features. Mit dabei sind Funktionen und Anpassungen für zahlreiche Bereiche des Code-Editors. So steht nun beispielsweise eine Quick-Pick-Option zur Verfügung, mit der die Anzeigesprache für die Workbench ausgewählt werden kann. Ebenfalls in den Bereich der Workbench gehört die Überarbeitung der Source Control View. Diese wurde dem Verhalten anderer Views angepasst, die beispielsweise für das Debugging oder den File-Explorer genutzt werden. Auch ist es ab dieser Version möglich, dort angezeigte Repositories zu selektieren und auszublenden.

VS Code März 2019: Updates in v1.33

Im Code-Editor ist eine Einstellung hinzu gekommen, das die Festlegung eines Standard-Formatters für jedes einzelne Projekt ermöglicht. Wenn ein Anwender auf „Format Document“ klickt, wird VS Code ab dem gegenwärtigen Release eine Meldung ausgeben, falls mehrere Formatter zur Wahl stehen, und ein Auswahlmenü anbieten. Für das Debugging steht jetzt ein Extension API bereit, das die Anzeige von Debug-Sessions in einer Baumstruktur ermöglicht, statt wie bisher auf einer Ebene. So können Sub-Sessions definiert werden. Dieses Feature muss jedoch erst in die Debugging-Extensions für VS Code implementiert werden. Bislang ist das nur beim Node.js-Debugger geschehen.

Der Sprachsupport in VS Code 1.33 wurde um TypeScript 3.4 ergänzt. Außerdem gibt es zwei Anpassungen für die Unterstützung von CSS und TypeScript. So steht nun ein Refactoring zur Verfügung, das Listen von Function Parameters in ein einzelnes Named Parameter Object umwandelt. Außerdem wurde VS Code eine Option hinzugefügt, mit der die Vervollständigung von CSS Property Values deaktiviert werden kann.

Weitere Informationen zu allen Änderungen, die zu VS Code 1.33 in den Code-Editor aufgenommen wurden, können den offiziellen Release Notes auf der VS Code Website entnommen werden.

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Ann-Cathrin Klose
Ann-Cathrin Klose
Ann-Cathrin Klose hat allgemeine Sprachwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Bereits seit Februar 2015 arbeitete sie als redaktionelle Assistentin bei Software & Support Media und ist seit Oktober 2017 Redakteurin. Zuvor war sie als freie Autorin tätig, ihre ersten redaktionellen Erfahrungen hat sie bei einer Tageszeitung gesammelt.
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