Und dreimal grüßt das Murmeltier: Apache Marmotta 3.2 unterstützt Triplestores

Redaktion JAXenter
© marmotta.apache.org

Das Java-Projekt Apache Marmotta bezeichnet sich selbst als „offene Plattform für Linked Data„, also für vernetzte Daten, die durch einen Uniform Resource Identifier (URI) identifiziert werden und per HTTP für jedermann frei zugänglich sind – einer der Grundpfeiler des World Wide Web. Erst im vergangenen Jahr erblickte das „Murmeltier“ das Licht der Welt, im Oktober erfuhr das Projekt sein erstes Release. Marmotta wurde von der Forschungsgesellschaft Salzburg Research gestartet und an die Apache Foundation übergeben. Es steht unter Apache-2.0-Lizenz.

Unter Verwendung der CDI-Referenzimplementierung Weld wurde die quelloffene, leicht erweiterbare Plattform als Service-orientierte Architektur implementiert, die ohne Java-EE-Container auskommt – ein Web-Anwendungscontainer genügt.

Marmotta Architektur

Seit der neu erschienenen Version 3.2 unterstützt Marmotta Triplestore-Backends, also Datenbanken für Entitäten, die aus drei Elementen (Subjekt/Prädikat/Objekt) bestehen. Das Standard-Backend für Marmotta, das alle Funktionalitäten des Projekts mitträgt, ist der Triplestore KiWi. Dieser speichert die Daten relational.

Darüber hinaus werden die RDF-Datenbank Sesame und die Graphdatenbank BigData unterstützt.

Eine Anleitung zur Backend-Konfiguration findet sich auf Webpräsenz, wo auch Downloads zur Verfügung stehen.

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