Typesafe Stack 2.0: "Wir sehen Java und Scala harmonisch miteinander koexistieren"

JAXenter: Glauben Sie, dass es ein wachsendes Bedürfnis gibt, Java- und Scala-Entwickler gleichzeitig zufrieden zu stellen, anstatt sie voneinander zu entfernen?

Donald Fischer: Ich weiß nicht, ob das Bedürfnis in letzter Zeit gewachsen ist, aber wir haben es schon immer als essentiell angesehen, Java- und Scala-Entwickler gleichzeitig zu bedienen. Beispielsweise hatte Akka schon immer native APIs für Java und Scala und auch das Play Framework setzt diese Tradition fort.

JAXenter: Denken Sie, dass Scala an einem gewissen Punkt Java überholen wird?

Donald Fischer: Es ist sehr schwer, die ferne Zukunft vorauszusagen. Wir sehen allerdings, dass Java und Scala in der nächsten Zeit harmonisch in einer fruchtbaren, kommerziellen Software-Umgebung nebeneinander und miteinander koexistieren werden.

JAXenter: Können Sie uns einige Details über die kommerzielle Unterstützung verraten, die Typesafe anbietet?

Donald Fischer: Die Typesafe Subscription stellt kommerziellen Support, Maintenance und Deployment Tools für den Open Source Typesafe Stack zur Verfügung. Mit dieser Veröffentlichung deckt die Typesafe Subscription neben Scala und Akka auch das Play Web Framework ab und fügt die Typesafe-Konsole hinzu, mit der man Typesafe-Stack-Anwendungen überwachen kann. Typesafe stellt auch Trainings und Beratungsdienstleistungen für Scala, Akka und jetzt auch für das Play Web Framework zur Verfügung. Mehr über unsere kommerziellen Services gibt es auf unserer Webseite: http://typesafe.com/products

JAXenter: Vielen Dank für dieses Interview!

Donald Fischer ist Präsident und CEO von Typesafe und Principal bei Greylock Partners. Vor dieser Tätigkeit war Fischer als Vice President und General Manager der Online Services bei Red Hat tätig und leitete das Produkt-Management für Red Hat Enterprise Linux. Fischer verfügt über einen Bachelor of Science in Economics und Computer Science an der Yale University sowie über einen Master in Computer Science an der Stanford University und einen MBA an der Columbia Business School.
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