Neue Features für GitLab

GitLab 13.6 ist erschienen: Auto DevOps unterstützt AWS

Maika Möbus

© Shutterstock / Vaclav Sebek

GitLab 13.6 wurde mit einer Vielzahl neuer Features veröffentlicht. Zum Beispiel wurde Auto DevOps um AWS-Support erweitert und Nutzer können sich nun die Schwere eines Qualitätsverstoßes im Code anzeigen lassen.

Das DevOps-Tool GitLab ist in der Version 13.6 erschienen. Das monatliche Release bringt wie gewohnt Neuerungen für Nutzer der kostenlosen und kostenpflichtigen Editionen mit. Neben neuen Features sind auch einige Performance-Verbesserungen und Deprecations mit an Bord. Seit dem letzten Release wurden insgesamt über 60 Änderungen umgesetzt. Die Highlights in GitLab 13.6 wurden auf dem GitLab-Blog näher vorgestellt.

Auto DevOps, Codequalität und VS Code

Auto DevOps besteht aus standardmäßigen CI/CD Templates, die den eigenen Quellcode automatisch erkennen. Das erlaubt unter anderem automatisches Testing, Deployment und Monitoring. Bislang war für das Deployment zu AWS Cloud Compute (EC2) auch Kubernetes notwendig. Mit GitLab 13.6 entfällt diese Voraussetzung – und es kann eine automatische Delivery Pipeline zu EC2 erstellt werden. Das gilt für Nutzer sämtlicher GitLab-Editionen, sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig.

Ebenfalls für alle Nutzer wurde die Überprüfung der Codequalität überarbeitet: Mit dem Full Code Quality Report and Merge Request Widget wird nun die Schwere der Code-Verstöße angezeigt:

Das soll dabei helfen, die schwerwiegendsten Verstöße schon vor dem Merging zu beheben und so technische Schulden zu verringern.

Alle Nutzer erhalten zudem in GitLab 13.6 eine erweiterte Integration mit Visual Studio Code. Mit dem Release von Version 3.6.0 der VS Code Extension GitLab Workflow, erhältlich im Visual Studio Code Marketplace, sind Issues und Merge Requests direkt in VS Code verfügbar:

Zu den neuen Features, die nur für Ultimate- und Gold-Nutzer zugänglich sind, zählt das Definieren von Test Cases aus GitLab heraus. In Zukunft sollen auch Test-Sessions und ein Qualitätsmanagement-Dashboard zur Verfügung stehen.

Weitere Neuerungen

GitLab 13.6 wartet regelmäßig nicht nur mit neuen Features auf, sondern es wird auch in Form von Deprecations aufgeräumt. Das GitLab-Team plant, in der übernächsten Version die Error-Reporting-Services Bugsnag und NewRelic, die von der Container Registry unterstützt werden, zu entfernen. Stattdessen soll Support für Sentry hinzugefügt werden. Kubernetes-Support für die Version 1.14 wird schon im kommenden GitLab Release als deprecated gelten, während der Support für Elasticsearch 6.7 noch bis zur GitLab-Version 13.9 weiterlaufen wird.

Daneben wurden auch einige Performance-Verbesserungen in GitLab 13.6 eingepflegt, unter anderem eine performantere Cleanup Policy für Tags und ein schnelleres Package API für große Gruppen.

Alles weitere zu GitLab 13.6 gibt es im Blogeintrag. Und wer schon wissen möchte, was für GitLab 13.7 geplant ist, wird hier fündig.

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Maika Möbus
Maika Möbus
Maika Möbus ist seit Januar 2019 Redakteurin bei Software & Support Media. Zuvor studierte sie Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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