tinylog 1.0: Schlanke Logging-Alternative ist „feature complete”

Redaktion JAXenter

Der erste Release Candidate des Java-Loggers tinylog 1.0 ist erschienen. Damit ist tinylog „feature complete“, und es wird keine weiteren Änderungen mehr am API geben. Gegenüber der vorherigen Version ist das Schreiben von Log-Einträgen deutlich schneller geworden, und es wurden zahlreiche Fehler behoben. Am API gab es nur eine – aber entscheidende – Änderung: Die Syntax von Platzhaltern in Logging-Messages entspricht nun der von Log4j 2 und Logback mit SLF4J.

Beispiel:

Logger.trace(„Teile {} durch {}“, a, b);

Mit der neuen Syntax entfällt das zuvor notwendige Durchnummerieren der Parameter. Dies bricht die Kompatibilität mit vorherigen tinylog-Versionen. Entsprechende Logging-Messages müssen daher für tinylog 1.0 angepasst werden.

Dank des Projektes tinylog-gelf ist es nun mit tinylog möglich, Log-Einträge an GELF-kompatible Server, wie zum Beispiel Graylog 2 oder logstash, zu senden. Das Projekt von Jochen Schalanda ist auf GitHub verfügbar. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidate von tinylog 1.0 ist der Quelltext von tinylog ebenfalls auf GitHub umgezogen.

In der nun folgenden Stabilisierungsphase wird es nur noch Fehlerbehebungen geben. Der erste Release Candidate, für den keine Fehler gemeldet werden, wird unverändert als tinylog 1.0 erscheinen.

tinylog 1.0 rc1 kann ab sofort auf der Herstellerseite heruntergeladen werden.

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