Polyglott

Ziemlich beste Freunde: Polyglotte Softwareentwicklung mit Clojure und Java

Clojure liebt Java und die JVM! Clojure-Programme werden zur Laufzeit zu Java-Bytecode kompiliert (Clojure ist kein Interpreter) und können somit JIT-optimiert werden. Anstatt die Java-Datentypen hinter sprachspezifischen Wrappern zu verstecken, nutzt Clojure direkt Javas Datentypen, wie z. B. java.lang.String und java.lang.Boolean. Clojures Collection-Datentypen (Listen, Vektoren, Maps, Sets) implementieren das jeweils zugehörige java. util-Interface. Mit Clojure kannst du direkt Java-Interfaces implementieren, Arrays nutzen, von Klassen ableiten und sogar Annotationen verwenden. A perfect match.

Polyglotte Entwicklung mit GraalVM: Eine ausführliche Einführung in die GraalVM – Teil 5

Polyglotte Entwicklung wird seit vielen Jahren propagiert und sie ist in vielen Projekten angekommen. Ihre Vorteile kann sie aber meist noch nicht ausspielen. Im Gegenteil, sie geht uns in vielen Projekten gehörig auf die Nerven. Jede Programmiersprache braucht ihr eigenes Ökosystem, das installiert, gepflegt und gehegt werden muss. GraalVM verspricht Abhilfe – und macht uns zugleich neugierig, wie gut GraalVM mit einer Vielzahl von Programmiersprachen zurechtkommt.