Kolumne

Web Components in der Welt der Micro Frontends

Früher bestand eine Webanwendung mehr oder weniger aus nur einer Sammlung von dynamisch erzeugten HTML-Dokumenten, die ggf. mit Ajax Calls und jQuery angereichert wurden. Nahezu die gesamte Komplexität war serverseitig. Erhöhte Anforderungen an Interaktivität haben mittlerweile aber dazu geführt, dass mehr Logik im Client zu finden ist. Single Page Applications (SPAs) sind das Resultat. Durch diese wachsende Logik steigt auch die Komplexität der Anwendungen. Es entstehen Frontend-Monolithen. Eine Wunderwaffe dagegen können Micro Frontends sein. Aber wie gewährleisten wir dann Konsistenz in der gesamten Anwendung und isolieren gleichzeitig die einzelnen Micro Frontends voneinander?

Enterprise Tales: Nur eine Zeile Code …

Eine Annotation, wie z. B. @Transactional, ist während der Entwicklung (in der Regel) nur eine Zeile Code. In Enterprise Java (sei es JEE oder Spring) löst diese eine Zeile Code aber häufig viel Magie aus, die im Hintergrund passiert, wenn das Programm gestartet wird. Welche Auswirkungen hat das aber auf die Entwicklungsperformance? Wie kriegt man es hin, dass der lokale Entwicklungsserver einen Live Reload durchführt, ohne dass man lange Zeit auf das Rekompilieren und Neustarten der Applikation warten muss?

Die Macht von Beziehungen zwischen Daten

Daten sind das neue Gold – dieser Spruch ist mittlerweile Allgemeingut geworden. Mit welchen Datenbank-Technologien Amazon aufwartet – und auch seine eigenen internen Prozesse unterstützt -, beschreibt Amazon CTO Werner Vogels in dieser Kolumne. Insbesondere spielt dabei die Graphendatenbank Amazon Neptune eine Hauptrolle.

WebAssembly: Die nächsten Schritte

Der WebAssembly-Standard steht in den meisten Browsern zur Verfügung und wird bereits in vielen Webanwendungen verwendet. Die Features und APIs sind aktuell zwar noch vergleichsweise rudimentär, die geplanten Erweiterungen der Spezifikation aber vielversprechend. Zudem gibt es einen Standardisierungsvorschlag, der die Verwendung von WebAssembly außerhalb des Browsers ermöglicht. Zeit für einen Ausblick.

Planet Android: Samsungs Galaxy S20-Reihe, das Galaxy Z Flip & KaMP Kit für Android-Entwickler

Nach dem Release ist vor dem Release: Die Samsung Galaxy S20-Reihe wurde veröffentlicht und hat das faltbare Smartphone Galaxy Z Flip im Gepäck. Wir haben uns die neusten Raffinessen der südkoreanischen Smartphones einmal genauer angesehen. Außerdem sind JetBrains und Touchlab eine Verbindung eingegangen und so hat KaMP Kit – ein Toolkit, das den Einstieg in Kotlin Mulitplatform (KMP) erleichtern soll – das Licht der Welt erblickt.

Netter Versuch: Fehlerbehandlung in Go

Wer kennt es nicht? Man gibt sich Mühe, entwirft, programmiert sorgfältig, testet sowohl manuell als auch automatisch, hat also ein gefühlt perfektes Programm. Und doch kommt es immer wieder zur Laufzeit zu Fehlern. Es sind Dateien beim Öffnen nicht vorhanden, sie haben ein falsches Format, sind wegen fehlender Rechte nicht les- oder schreibbar oder können wegen eines gefüllten Dateisystems nicht geschrieben werden. Gleiches gilt auch für das Netz. Adressen sind nicht zu erreichen, Latenzen zu groß, Zugriff wird nicht gestattet und Verbindungen brechen ab. Datenbanken oder Verzeichnisdienste liefern nicht die gesuchten Daten. Und wenn, dann enthalten sie vielleicht ungültige Werte. Die Liste der möglichen Bedrohungen ist unendlich.

Planet Android: Android Flash Tool für AOSP, Googles Suchmaschinen-Drama & ein Cloud-System für Android

Das Android Open Source Project (AOSP) bekommt ein Android Flash Tool geschenkt, das neue Builds in Flash-Geschwindigkeit auf Android-Devices flasht. Zudem schwebt Android nun in den Wolken, denn das Unternehmen Canonical bringt Android nun in die Cloud. Und Googles Suchmaschinen-Konkurrent DuckDuckGO meldet Änderungswünsche beim Design für die Suchmaschinen-Wahl.

Einflach flexibler: Plug-ins mit Go

Ein Großteil der Projekte auf Basis von Go sind reine Open-Source-Anwendungen oder unternehmensinterne Anwendungen, die Open Source nutzen. In beiden Fällen sind modulare Erweiterungen auf Basis vordefinierter APIs kein Problem. Als Entwickler eines Systems definiere ich ein Interface, und der erweiternde Entwickler kann es nach seinen Vorstellungen implementieren. Anschließend wird vom neuen Typ eine Instanz erzeugt und an mein System übergeben. So oder in ähnlicher Form ein altbekanntes Muster.

Planet Android: GitHub Mobile für Android, Google PhoneApp mit neuen Features & Suchmaschinenwahl bei Google

GitHub hat eine Mobile-Version seiner Entwicklungsplattform für Android als Beta veröffentlicht. Entwickler können an ihrem Code nun auch von unterwegs schrauben. Gerüchten zufolge wird überdies Googles Telefon-App um zwei grundlegende Features erweitert – Voicerecorder und Sprachnachrichten-Download Ahoi! Zudem zeigt Google „fast“ Einsicht und stellt alternativ neben seiner Suchmaschine auch drei weitere Suchmaschinen zur Auswahl. Die Suchmaschinen-Kandidaten werden allerdings per Auktionsverfahren ausgewählt.