Agile

Was Stakeholder wollen: Qualitätsanforderungen konkret formulieren

In der letzten Folge hatten wir das Thema „Qualität“ top-down erklärt und Ihnen dazu das generische Qualitätsmodell von ISO 25010 vorgestellt – zur Erinnerung finden Sie in Abbildung 1 nochmal die obere Ebene der Qualitätseigenschaften zusammengefasst – das komplette Modell geht noch eine Stufe tiefer und umfasst insgesamt gut 45 solcher Eigenschaften. Das ergibt eine ziemlich breite Themenvielfalt rund um „Qualität“, ist aber als Grundlage für konkrete Architektur- oder Implementierungsentscheidungen viel zu abstrakt: Wir benötigen mehr Details, wir müssen genauer wissen und beschreiben, was Stakeholder denn nun wirklich von unseren Systemen erwarten oder benötigen. Abstrakte Begriffe wie „Performance“ genügen dazu nämlich nicht.

Prokrastination: 5 Tipps gegen die „Aufschieberitis“!

Prokrastination, Trödelei, „Aufschieberitis“: Die Angewohnheit, immer alles aufzuschieben hat viele Namen. Auch Softwareentwickler sind von diesem Phänomen nicht gefeit und beschäftigen sich gerne mal mit allem anderen, da sie sich eigentlich gar nicht zur Arbeit aufraffen können. Doch damit soll jetzt Schluss sein! Anlässlich des heutigen Anti-Prokrastinations-Tags sagen wir mit 5 Tipps der Prokrastination den Kampf an.

Scrum in der Praxis: Agile Entwicklung im Business-Intelligence-Umfeld

Agilität ist in aller Munde – viele Organisationen und deren Teams nutzen Scrum in jeder Geschäftsebene. Egal ob im Management oder in der Entwicklung, dieses Rahmenwerk kann effizient eingesetzt werden. Software-Entwicklungsteams verwenden Scrum meist sehr erfolgreich – sie verbessern damit die Geschwindigkeit und steigern die Qualität in der Entwicklung oder können Produkte besser instand halten. In Business-Intelligence(BI)-Teams ist es jedoch eher selten zu sehen. Dieser Artikel gibt einen Einblick in die richtige Anwendung des Rahmenwerks Scrum, damit Scrum in der Business-Intelligence-Entwicklung wirksam unterstützen kann.

Java 14, KISS-Prinzip und LazyDocker – Top 10 der beliebtesten Themen im Juli

Heiß, heißer, Deutschland – es waren Tage für die Weltgeschichte. Im Juli jagte ein Hitzerekord den nächsten und gleich mehrere Temperaturrekorde wurden geknackt. Aber vielleicht haben einige unserer Leser ja Glück und können sich die Top 10 der Beiträge auf JAXenter nun am Pool mit einem kühlen Drink in der Hand zu Gemüte führen. Von Tipps und Tricks für eine bessere Work-Life-Balance, über die ersten Informationen zu Java 14 bis hin zu den neuen Java ValueTypes hatte der Juli einiges zu bieten. Ganz oben auf dem Podest stand im Juli allerdings ein anderes heißes Thema…

Req4Arcs: BDD und/oder Domain Storytelling

In den letzten Folgen haben wir Ihnen Optionen für die Darstellung und Klärung funktionaler Anforderungen aufgezeigt. Eingestiegen sind wir über Geschäftsprozesse und haben anschließend die Granularität in kleinen Schritten bis zu User Stories verfeinert [1]. In der letzten Folge haben Sie dann einige Aspekte des Knowledge Crunchings aus dem Domain-driven Design kennengelernt, insbesondere Event Storming und die Ubiquitous Language [2]. Nun stellen wir Ihnen noch eine dritte Perspektive für funktionale Anforderungen vor, nämlich Beispiele.

YAGNI-, DRY- und KISS-Prinzip: Die Zauberformeln der Programmierung!

„Mach es Dir doch nicht so schwer!“ – diesen Satz haben Sie sicherlich schon dutzende Male zu hören bekommen. Dennoch ist es oftmals kein einfaches Unterfangen, die Komplexität zu reduzieren, schon gar nicht im Bereich der Programmierung. Wir nutzen den heutigen Tag der Einfachheit, um zu zeigen, welche Prinzipien beim Kampf gegen die Komplexität in der Softwareentwicklung hilfreich sein können.

Agile Transformation: „Politische Spielchen sind leider an der Tagesordnung“

Agile Softwareentwicklung ist spätestens seit der Veröffentlichung des agilen Manifests in vielen Unternehmen an der Tagesordnung. Doch stehen die Organisationen selbst der agilen Transformation im Weg, falls dies noch nicht der Fall ist? Wir sprachen auf der JAX 2019 mit Christian Schneiker, Agile Coach bei Cegeka Deutschland, darüber, wie man Probleme auf dem Weg des agilen Wandels bewältigt und Hindernisse überwindet.

DevOps und Site Reliability Engineering: „Niemand denkt daran, was nach dem Deployment passiert“

Im Scheinwerferlicht der DevOps-Bewegung stehen oftmals eher Hype-Themen wie Tools oder im Allgemeinen die Entwicklerseite. In unserem Interview auf der DevOpsCon 2019 in Berlin sprachen wir mit Damon Edwards über die Ops-Perspektive. Er führte hierzu aus, welche modernen Praktiken in diesem Teil von DevOps die tägliche Arbeit revolutionieren könnten und was genau Site Reliability Engineering (SRE) eigentlich ist.

Modern Agile: „Agile ist Mainstream geworden“

Agile ist achtzehn Jahre alt geworden und feiert nun seine Volljährigkeit. Doch die Bestandsaufnahme der Agilisten fällt weniger gut aus. Mittlerweile sei Agilität im Mainstream angekommen aber fühlt sich nicht besser an. Schließlich wollte das agile Manifest doch etwas ganz anderes. Welche Prinzipien und Werte wirklich hinter Agile stecken, wieso sie verfehlt wurden und welche Rolle Bewegungen wie „Heart of Agile“ und „Modern Agile“ spielen, verriet Thomas Much im Interview auf der JAX 2019.

Req4Arcs: Anforderungen mit DDD klären

In der vorigen Folge haben Sie gesehen, wie wir Überblick über die wesentlichen funktionalen Anforderungen bekommen können – nämlich indem wir von groben Zielen ausgehend die Granularität von Anforderungen verfeinern und dabei Geschäftsprozesse und Ende-zu-Ende-Abläufe (Use Cases oder User Stories) untersuchen. In dieser Folge möchten wir das Thema Domain-driven Design (DDD) aufgreifen und auf dessen Ansätze in puncto „Requirements“ eingehen.

Lego für Erwachsene: Gedanken aus der Welt der Produktkonfiguration

Der Traum eines jeden Produkt-Herstellers: Eine Software, mit der man mit wenigen Klicks und Eingaben die Produktkonfiguration durchführen kann, dann auf Den Großen Button™ klickt und es fällt eine Zeichnung und ein Operationsplan für die Produktion, zudem sämtliche Nachweisdokumente hinsichtlich Normentsprechungen für den Ingenieur, eine Herstellkosten-Kalkulation mitsamt Angebot für den Kunden und ein Lieferprogramm für Spediteur und Lager hinten raus. Diese Software soll natürlich auf Eigenheiten des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sein und mit einem Budget von sehr wenigen Personenjahren umgesetzt werden können.