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Spring Intergration Kafka 1.2 erschienen

Spring Integration Kafka 1.2 jetzt mit Support für Kafka 0.8.2

Moritz Hoffmann

(c) Kafka Logo / Hortonworks.com

Spring Integration Kafka ist ein Integrationsframework, das leichtgewichtiges Messaging innerhalb Spring-basierter Anwendungen ermöglicht und Client-Komponenten für Apache Kafka anbietet. Bei Apache Kafka handelt es sich um einen verteilten, partitionierenden und replizierenden Service für Datenströme mit einer hohen Durchsatzrate und einer geringen Latenz. Die kürzlich erschienene Version 1.2 von Spring Integration Kafka hält einige Neuerungen und eine verbesserte Performance bereit.

Durch der Nutzung eines neuen Producer-APIs wird jetzt auch die aktuelle Kafka-Version 0.8.2 unterstützt. Im Zuge des Upgrades sind einige Funktionen des alten Producer-API, wie das synchrone Messaging, nicht mehr verfügbar. Andere Features haben eine semantische Änderung erfahren. So bezieht sich die Batch-Größe jetzt nicht mehr auf die Nachrichten-, sondern auf die Byte-Anzahl.

Mit der Implementierung eines nicht-blockierenden Ring-Buffers wurde das interne Dispatching gründlich überarbeitet. Für zukünftige Releases wird der Ausbau der Dokumentation mit einem eigenen Wiki angekündigt. Unter anderem wird auch an einer möglichen Integration von Reactive Streams gearbeitet.

Apache Kafka stellt seine Funktionen wie ein klassischer Messaging Broker zur Verfügung und wird in der Regel in einem Cluster betrieben, bei dem jeder einzelne Knoten Broker genannt wird. Feeds innerhalb des Clusters werden in so genannten Topics kategorisiert. Ferner unterscheidet man Prozesse, die Nachrichten erzeugen (Producer), und Prozesse, die Nachrichten verarbeiten (Consumer). Die Kommunikation zwischen Producer, Broker und Consumer findet mithilfe eines sprachenunabhängigen TCP-Protokolls statt. Durch diese Abstraktionsschicht werden Clientbibliotheken für unterschiedliche Programmiersprachen ermöglicht.

In der nächsten Ausgabe des Java-Magazins 8.15 (Erscheinungsdatum: 1. Juli 2015) stellen Lars Pfannenschmidt und Frank Wisniewski den Messaging-Dienst Kafka eingehend vor.

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Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann hat an der Goethe Universität Soziologie sowie Buch- und Medienpraxis studiert. Er lebt seit acht Jahren in Frankfurt am Main und arbeitet in der Redaktion von Software und Support Media.
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