Ångström Linux trifft Cloud9

Sieben Zwerge: BeagleBoard

Diana Kupfer
©Shutterstock.com/Vera Petruk

Willkommen zum dritten Teil unserer siebenteiligen Serie über verschiedene Einplatinencomputer und Embedded-Plattformen. Heute stellen wir Ihnen das BeagleBoard vor.

2008 erblickte das BeagleBoard aus dem Hause Texas Instruments unter Zusammenarbeit mit Digi-Key das Licht der Elektronikwelt. Das Hardwaredesign ist, wie bei Arduino und Co., Open Source. Einerseits ist die Einplatine ein optimaler Schaukasten für die ARM-basierte Prozessorarchitektur Open Multimedia Applications Platform (OMAP) von Texas Instruments; andererseits dient sie, wie der Raspberry Pi, pädagogischen Zwecken. Das Original-BeagleBoard ist mit einer ARM-Cortex-A8-CPU ausgestattet, auf der Linux, FreeBSD, RISC OS, Symbian und Android laufen. Mittlerweile sind drei weitere Modelle auf dem Markt: das BeagleBoard-xM, das BeagleBone und der jüngste Spross der Beagle-Familie, das BeagleBone Black. An Software unterstützt Letzteres u. a. Ångström Linux, Android und Ubuntu. Vorinstalliert ist neben Ångström Linux die Cloud9 IDE. Das Besondere am BeagleBoard und BeagleBone ist deren Schnittstellenvielfalt. Über immerhin 65 digitale Ein- und Ausgabe-Pins und sieben analoge Eingänge ist das BeagleBone Black erweiterbar – das ist sogar mehr, als der Arduino Due bieten kann. Allerdings ist das schwarze BeagleBone mit Preisen um die 55 Euro auch etwas teurer.

BeagleBone Black

BeagleBone Black. Bild: ©adafruit.com

Prozessor: TI Sitara AM335x ARM Cortex A8 (1 GHz) | SDRAM: 512 MB DDR3L | Flashspeicher: 2 GB | GPU: PowerVR SGX530 mit 3-D-Grafikbeschleuniger | Betriebsspannung: 5 V | Schnittstellen: 65 digitale Ein- und Ausgabekanäle, USB, Micro-USB, microSD, HDMI u. a. | Konnektivität: Ethernet | Abmessungen: 86 x 53 mm | Gewicht: 40 g | Preis: ca. 55 Euro

Aufmacherbild: Shutterstock.com/Vera Petruk: Set of santa red hats isolated on white background

Geschrieben von
Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.