Welche Änderungen stecken im neuen Release?

Serverless Framework: Version 1.42 mit API Key Values veröffentlicht

Florian Roos

© Shutterstock / Gonzalo Aragon

Serverless Inc. hat die neueste Version seines gleichnamigen Frameworks veröffentlicht. Im Serverless Framework 1.42 sind neben der Überprüfung von API Requests auf Korrektheit auch Möglichkeiten zur Kontrolle von API Key Values und weitere neue Features enthalten.

Die jüngste Version des Serverless Framework wurde mit neuen Funktionalitäten veröffentlicht. Unter den neu eingeführten Features finden sich Optionen zur Kontrolle der API Key Values und zur Prüfung von API Requests. Die Unterstützung weiterer binärer Medienformate zählt ebenfalls zu den enthaltenen Neuerungen. Wer seine Services mit REST APIs aufbaut, kann nun außerdem Protokolle für API-Zugriffe erstellen lassen. So soll das Verhalten der Software nachvollziehbar sein.

Die erweiterte Unterstützung der Ausspielung binärer Mediendateien an Endanwender kann laut der Vorstellung des neuen Release durch wenige Zeilen innerhalb der Konfiguration genutzt werden. Es ist möglich, wahlweise alle Dateiformate zu unterstützen oder den Support auf einige ausgewählte Dateitypen zu beschränken. Innerhalb von provider: apiGateway: binaryMediaTypes: muss dafür -‘*.*’ für alle Formate oder - ‘image/jpeg‘ für das jeweils gewünschte Format angegeben werden.

API Key Values in Serverless Framework 1.42

Bislang übernahm das Serverless Framework die Generierung von API Key Values, wenn der Zugriff auf das API Gateway über einen usagePlan oder apiKeys konfiguriert war. Ab sofort können die API Key Values auch kontrolliert werden. Dies soll die Erzeugung und Weitergabe der entsprechenden Keys an Endnutzer leichter und planbarer machen. Abhängig davon, ob ein Usage Plan genutzt wird oder nicht, ist die entsprechende Konfiguration mehr oder weniger umfangreich.

Überprüfung von API Requests

Die Erkennung und Filterung fehlerhafter API Requests kann dabei helfen, deren Ausführung bzw. Weitergabe und daraus resultierende Fehler zu vermeiden. In Version 1.42 des Serverless Framework sind solche Anfragen nun mit Hilfe des http-Events überprüfbar. Grundlage für diese Überprüfung ist die Definition eines korrekten Request Bodies innerhalb einer JSON-Datei bzw. in Inline-JSON. Entwickler, die sich für die Variante mit dem JSON-File entscheiden, müssen in der Konfiguration für http-Requests einen Verweis auf das File eintragen.

Das Serverless Framework soll Entwickler dabei unterstützen, aus Microservices zusammengefügte Anwendungen zu programmieren, die eigenständig skalieren und nur bei realer Nutzung auch Kosten verursachen. Es ist mit AWS, Microsoft Azure, Google Cloud Plattform und der IBM Cloud kompatibel.

Nach dem auf dem Unternehmensblog von Serverless Inc. verkündeten Release von 1.42.0 wurden zwischenzeitlich Bugfixes nachgereicht, sodass die aktuelle Versionsnummer 1.42.3 lautet. Das Framework steht unter MIT-Lizenz, Details zu diesem Projekt bieten der Blogpost zur Vorstellung von 1.42.0 und das Repository auf GitHub.

Geschrieben von
Florian Roos
Florian Roos
Florian Roos ist Redakteur für Software & Support Media. Er hat Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt studiert und erste redaktionelle Erfahrungen in den Bereichen Games und Consumer-Hardware gesammelt.
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