Schnelle Plattform und Aktualität motivieren Sie zum Eclipse-Kepler-Update

Hartmut Schlosser

Seit Ende Juni steht das neue Eclipse Kepler Release bereit. In einem Quickvote wollten wir wissen, was für Sie das Wichtigste an Kepler mit seinen 71 Projekten ist. Das Ergebnis war eindeutig: Für 33% sind die Performance-Verbesserungen in der 4.3-Plattform der Hauptgrund für ein Update. Für 28% ist das Gesamtpaket Kepler und der Wunsch, auf dem neuesten Stand zu bleiben, Motivation genug. Alle anderen Optionen liegen relativ abgeschlagen auf den folgenden Plätzen:

Eclipse Kepler: Warum ich das Update mache?

  • Entscheidend sind die Performance-Verbesserungen in der 4.3-Plattform – 33%
  • Entscheidend ist das Gesamtpaket Kepler: Ich möchte einfach auf dem neuesten Stand bleiben – 28%
  • Ich wechsle nicht auf Kepler und bleibe bei einer älteren Eclipse-Version – 10%
  • Für mich sind die Neuerungen in den Java Development Tools am wichtigsten – 8%
  • Die Unterstützung von Java EE 7 in der Web Tools Platform – 7%
  • Maven Integration for Web Tools Platform – 5%
  • Orion 3.0 – 3%
  • Das neue API für die 4.3-Plattform – 2%
  • Eclipse Git-Integration (EGit 3.0) – 2%
  • M2M-Technologien (Koneki 1.0.0) – 2%
  • Neuerungen im Bereich Modeling: Sphinx, EMF Diff/Merge, Xtext/Xtend, etc. – 1%
  • Neuerungen in den Runtime-Projekten: Equinox, RAP, BIRT, Riena, EclipseLink, etc. – 0%
  • Ich finde die Entwicklungen bei Eclipse außerhalb des Kepler Release Trains am spannendsten – 0%
  • Gesamtstimmen: 112

Deuten kann man dieses Ergebnis in dem Sinn, dass die sich immer mehr diversifizierende Eclipse-Landschaft nicht mehr eine homogene Community hinter sich weiß, sondern zunehmend verschiedene Communitys mit ihren eigenen Zielen, Bedürfnissen und Prioritäten. Als gemeinsamer Nenner gilt aber noch die Eclipse-Plattform – insbesondere für die Projekte, die an den jährlichen Release Trains teilnehmen. Beobachter der Szene wissen aber auch: Es mehren sich die Projekte im Eclipse-Foundation-Portfolio, die nichts mehr mit der eigentlichen Eclipse-Plattform zu tun haben: Vert.x, Jetty, Orion, etc. Technologie- und Sprachagnostizität heißt die Marschrichtung bei Eclipse, wie uns Mike Milinkovich jüngst im Interview versicherte

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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