Teil 2: Umfrage zum zwanzigsten Geburtstag von Java

„Schließlich bin ich ja mit Scala fremdgegangen und bin auch noch stolz darauf“

Redaktion JAXenter

©Shutterstock/Beatricee

In diesem Teil unserer Java-Geburtstags-Serie kommt Heiko Seeberger zu Wort. Er blickt zurück auf seine Zeit mit Java und ist dabei nicht besonders zimperlich: Es wird schmutzige Wäsche gewaschen, vielleicht sogar vor Gericht.

JAXenter: Wann war das erste Mal, als du sagtest: „Verdammt, Java ist ja wirklich cool!“

Heiko Seeberger: Das muss so ungefähr 1996 gewesen sein, als ich die Vorteile der Garbage Collection erkannte. Und dann noch einmal ein bisschen später, 1998, als ich bei einem Start-up mit Java Applets – ja, wirklich! – an der Entwicklung von Onlinedoppelkarten für die KFZ-Versicherung arbeitete.

JAXenter: Hand aufs Herz: Welches war dein schwärzester Java-Moment?

Heiko Seeberger: Da gab es für mich keinen einzelnen Moment, sondern einen kontinuierlichen Sonnenuntergang (Pun intended) – nicht hinsichtlich der JVM, aber in Bezug auf die Sprache.

JAXenter: Wie lauten die ersten Worte deiner Geburtstagsrede für Java?

Heiko Seeberger: Danke Java, du hast maßgeblich Anteil an meinem durchaus positiven beruflichen Werdegang – insbesondere durch deine Schwächen, welche mich letztendlich zu Scala gebracht haben.

JAXenter: Nach zwanzig Jahren ist mal eine echte Aussprache fällig; ihr seht euch tief in die Augen – was würde Java über dich und deinen Programmierstil sagen?

Heiko Seeberger: Oje, Trennung mindestens, vielleicht sogar schmutzige Wäsche vor Gericht. Schließlich bin ich ja mit Scala fremdgegangen und bin auch noch stolz darauf.

JAXenter: Zu einer guten Geburtstagsparty gehört auch Musik; wenn Java also ein Popsong wäre – welcher?

Heiko Seeberger: Auch wenn es noch fünf Jahre zu früh ist – „25“ von den Fanta Vier: „25 years – fantastisch, nicht mehr ganz frisch, …“

Heiko Seeberger ist Fellow bei codecentric und ein international anerkannter Experte für Scala und Akka. Er hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Consulting und der Softwareentwicklung. Heiko twittert unter dem Namen @hseeberger and bloggt unter heikoseeberger.de.

Was sagt die Community?

Im zweiten Teil der Serie kommen unsere Leser Jörg Buchberger und Axel Baumann zu Wort.

JAXenter: Wann war das erste Mal, als du sagtest: „Verdammt, Java ist ja wirklich cool!“

Axel Baumann: Noch nie!

JAXenter: Hand aufs Herz: Welches war dein schwärzester Java-Moment?

Axel Baumann: Der Umstieg auf Java 8.

JAXenter: Wie lauten die ersten Worte deiner Geburtstagsrede für Java?

Jörg Buchberger: System.out.println(„Happy Birthday, Java“);

Axel Baumann: Jeder und alles ist ersetzbar.

JAXenter: Nach zwanzig Jahren ist mal eine echte Aussprache fällig; ihr seht euch tief in die Augen – was würde Java über dich und deinen Programmierstil sagen?

Jörg Buchberger: You’ve come a long way. Keep going.

Axel Baumann: Jeder hat mal einen schlechten Tag.

JAXenter: Zu einer guten Geburtstagsparty gehört auch Musik; wenn Java also ein Popsong wäre – welcher?

Jörg Buchberger: Peter Fox – „Haus am See“.

Axel Baumann: „I can’t get no satisfaction“ von den Rolling Stones.

Wir bedanken uns für die Teilnahme!

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Aufmacherbild: hand held microphone for interview von Shutterstock / Urheberrecht: Beatricee

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