Schlank wie nie zuvor und wieder ohne .NET: Scala 2.11.0 M3

Judith Lungstraß

Während die 2.10.x-Serie noch weiter entwickelt wird, hat man bei Scala bereits mit der 2.11.x angefangen. In Vorbereitung auf das dazugehörige erste Release 2.11.0 ist nun der dritte Meilenstein erscheinen. Er behebt insgesamt 108 Probleme, die jüngst mit Scala 2.10.2 RC1 behoben wurden, sind natürlich auch mit von der Partie.

Die 2.11.x-Serie hat im Vergleich zu ihrem Vorgänger deutlich abgespeckt: Das ehemals experimentelle .NET Backend wurde wieder aus dem Compiler entfernt. Scala 2.10.0 brachte neue Implementierungen des Pattern Matchers und des Bytecode Emitters, die entsprechenden veralteten Implementierungen wurden nun endlich auch entfernt.

Außerdem hat man den Compiler intern modularisiert. Presentation Compiler, Scaladoc und REPL laufen nun getrennt voneinander. Ähnliches ist zukünftig auch für die Standard-Bibliothek in Planung.

Scala 2.11.0 M3 steht auf der Projektseite zum Download bereit. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Pre-Release, welches noch nicht in Produktionsszenarien eingesetzt werden sollte. Dafür empfehlen die Entwickler das letzte stabile Release mit der Versionsnummer 2.10.1.

Weiter sollte man beachten, dass Scala 2.11.x nicht mit der 2.10.x-Serie Binary-kompatibel ist.  

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Judith Lungstraß
Judith Lungstraß
Judith Lungstraß ist seit Anfang 2012 im Online-Team bei Software & Support Media. Neben ihrem Studium der Buchwissenschaft in Mainz konnte sie erste journalistische Erfahrungen bei einem Online-Reiseführer und einem Sportverein sammeln. Ihr Fachgebiet ist die Microsoft-Welt, von Windows über .NET bis hin zu Windows Phone.
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