Scala-Tooling: Odersky bringt Scala-IDE for Eclipse auf Vordermann - JAXenter

Scala-Tooling: Odersky bringt Scala-IDE for Eclipse auf Vordermann

Hartmut Schlosser

Ich wünsche Scala viel Glück – aber ich muss jetzt arbeiten. So resümiert Jonathan Edwards seine Erfahrungen mit Scala in seinem Blog: „Switching to Plan J„, in dem er den Standpunkt vertritt, dass Scala für den produktiven Einsatz noch nicht reif sei. Für richtiges Arbeiten wechsle er deshalb gerne wieder zurück zu Java.

Hauptgrund sei dabei nicht die hohe Komplexität der Scala-eigenen Sprachprinzipien – diese Komplexität sei in der Mischung von objektorientierten und funktionalen Elementen vorhanden, könne aber beherrscht werden.
Problematischer erscheint Edwards die Qualität des zur Verfügung stehenden Scala-Tooling. Die Scala IDE for Eclipse sei ein „Fiasko“, IntelliJ zwar besser, aber noch weit von wirklicher Produktionsreife entfernt.

Doch die Zeiten könnten sich nun ändern. Wie bekannt wurde, hat Scala-Erfinder Martin Oderskys Unternehmen Scala Solutions die Aufgabe selbst in die Hand genommen, die Scala IDE for Eclipse auf Vordermann zu bringen. Die Priorität soll dabei hoch sein, Odersky höchstpersönlich und ein Stab der besten Entwickler sei involviert.

In einem Tweet wird die Verfügbarkeit der nächsten Beta-Version der Scala IDE 2.9 in einigen Wochen angekündigt. Vielleicht ist es für Jonathan Edwards dann an der Zeit, den „Plan S“ nochmals in Erwägung zu ziehen.

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Hartmut Schlosser
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