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Neue Version der Eclipse-basierten Entwicklungsumgebung

Scala IDE 4.3 mit neuer Outline View

Michael Thomas

Scala-IDE-Logo

Neben den obligatorischen Bugfixes sowie einer Verbesserung des Async Debuggers und des Refaktorisierungs-Supports bietet die neueste Version der Eclipse-basierten Scala IDE ihren Nutzern eine brandneue Funktion: Der Statistics Tracker dient der Erhebung von Feature-Nutzungs-Statistiken. Zudem wurde die bislang von der Java IDE bereitgestellte Outline View durch eine in Scala geschriebene Implementierung ersetzt.

Wie schon in der Vorgängerversion, so wurde auch in Version 4.3 der Scala IDE der Refaktorisierungs-Support weiter ausgebaut. Zudem wurde eine neue Import-Strategie hinzugefügt, die das explizite Hinzufügen von Wildcard Imports mit einzelnen Import-Anweisungen ermöglicht, ohne dass diese von Organize Imports zerstört werden. Darüber hinaus ist im Rahmen des Release auch eine neue Version der Standalone-Bibliothek scala-refactoring verfügbar.Das Projekt ist für Scala 2.10 und Scala 2.11 erhältlich.

Auch der Async Debugger, eine in Version 4.2 eingeführte Verbesserung des Scala Debugger, wurde verbessert: Nutzer können künftig receive-Methoden auslassen. Dadurch kann erreicht werden, dass die „Step until next message is arrived“-Funktionalität des Async Debugger im Fall von ineinander verschachtelten receive-Methoden direkt zur gewünschten Methode springt.

Statistics Tracker und neue Outline View

Das neue Feature Statistics Tracker zeichnet alle in der Scala IDE verwendeten Funktionen auf und stellt unter Preferences > Scala > Statistics entsprechende Nutzungsstatistiken bereit:

Neues Feature: Statistics Tracker (Quelle: http://scala-ide.org/blog/release-notes-4.3.0-vfinal.html)

Neues Feature: Statistics Tracker (Quelle: http://scala-ide.org/blog/release-notes-4.3.0-vfinal.html)

In früheren Versionen wurde die Outline View, die die Struktur der im Editor angezeigten Scala-Datei zeigt, von der Java IDE bereitgestellt. Da sich dadurch mehrere Nachteile ergaben (so wurden mehrere Elemente, für die in Java keine Repräsentation existiert, entweder falsch oder gar nicht angezeigt), wurde diese in Version 4.3 durch eine komplett neue, von Grund auf in Scala geschriebene Outline View ersetzt. Dabei ist anzumerken, dass die View nur syntaktische Informationen zeigt; Dinge, die über das bereits im Quellcode Einsehbare hinausgehen, bleiben außen vor. Für die Gewinnung semantischer Informationen empfehlen die IDE-Macher das Projekt scala-search.

scala-ide-new-outline-view

Die neue Outline View (Quelle: http://scala-ide.org/blog/release-notes-4.3.0-vfinal.html)

Eine Liste sämtlicher Neuerungen findet sich im offiziellen Changelog.

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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