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Scala IDE 2.1.0 M3 mit besserem Debugger und JUnit4 Support

Judith Lungstraß

Als letzte Stufe vor dem Release Candidate haben die Macher der Scala IDE 2.1.0 noch einmal einen dritten Meilenstein veröffentlicht. Über 90 Tickets wurden seit dem zweiten Meilenstein gefixt. Das zeigt sich in zahlreichen Verbesserungen, besonders was die Stabilität angeht, und einigen neuen Features.

Der Scala Debugger wurde soweit verbessert, dass er nun endlich als Default Debugger verwendet werden kann – das finden zumindest die Entwickler. Ab sofort beinhaltet er auch Support für Remote Debugging und einen Filter für Scala-spezifische Features. Breakpoints können nun während der Ausführung entweder ein- oder ausgeschaltet werden.

Das Modul zum JUnit4 Support wurde komplett neu geschrieben. Es unterstützt nun automatischen Lookup und die Ausführung von Scala und Java JUnit4 Tests – dafür muss man nur mit der rechten Maustaste auf ein Projekt klicken und anschließend den Scala JUnit Test auswählen.

Und auch der Editor wurde erweitert, beispielsweise um bessere Relevanz-Metriken in der Code-Vervollständigung. So werden Vorschläge nun ihrer Distanz nach geordnet. Das semantische Highlighting und den Scala Editor hat man überarbeitet, einen Quick Fix zur automatischen Code-Korrektur hinzugefügt.

Der Meilenstein ist verfügbar für Scala 2.9 sowie 2.10.0-RC5 und funktioniert mit Eclipse 3.7 (Indigo) und Eclipse 4.2 (Juno). Während Sie das aktuelle Release herunterladen können, fehlt nicht mehr viel bis zur ersten kompletten Version. Nur die Performance im Scala Debugger und im Scala Editor möchte man noch verbessern, bevor dann im frühen Februar der Release Candidate erscheint.

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Judith Lungstraß
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