Welche Änderungen hält Rust 1.32 für Entwickler bereit?

Rust 1.32 veröffentlicht: Neuer Standard-Allocator und mehr

Florian Roos

© Shutterstock / Anant Kasetsinsombut

Mit der Veröffentlichung von Rust 1.32 wird der Standard-Allocator geändert. Außerdem soll ein neues Macro das Debugging mit einheitlichen Konsolenausgaben erleichtern.

Das Rust-Team hat Version 1.32 der Programmiersprache veröffentlicht. Rust 1.32 umfasst unter anderem ein neues Macro fürs Debugging mit Hilfe von Konsolenausgaben sowie eine geänderte Vorauswahl für Allocations.

Durch das neue Debugging-Macro können standardisierte Konsolenausgaben zur Überprüfung von Werten erzeugt werden. Um das Macro zu verwenden wird, wie im Blogpost zum Release von Rust 1.32 erklärt wird, lediglich ein dbg!-Befehl benötigt. Damit ist es also nicht mehr nötig, println– bzw. eprintln!-Befehle zur Erzeugung vergleichbarer Konsolenausgaben zu schreiben. Neben diesem neuen Debugging-Macro wurden auch Veränderungen an bereits bestehenden Code-Macros eingeführt, die sich dem ebenfalls dem offiziellen Blogpost zur Ankündigung von Rust 1.32 entnehmen lassen. Es ist nun beispielsweise möglich, ? innerhalb von macro_rules zu verwenden.

Neuer Standard-Allocator in Rust 1.32

Mit der Einführung von Rust 1.32 wird der System Allocator zum Standard-Allocator in Rust. Bisher war dies jemalloc. Bereits seit Rust 1.28 konnte der System Allocator manuell ausgewählt werden. Mit Version 1.32 wird diese Auswahl nun umgekehrt, der System Allocator wird zum Standard und jemalloc kann manuell gewählt werden.

Die vollständigen Release Notes zu Rust 1.32 können online eingesehen werden.

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Florian Roos
Florian Roos
Florian Roos ist Redakteur für Software & Support Media. Er hat Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt studiert und erste redaktionelle Erfahrungen in den Bereichen Games und Consumer-Hardware gesammelt.
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