RRiBbit: Ein neues Eventbus-Framework stellt sich vor

Hartmut Schlosser

Auf DZone hat sich heute das Java-Framework RRiBbit vorgestellt. Was hat es mit dem Framework auf sich? Laut Eigenbeschreibung tritt das Projekt an, um in Java-Anwendungen Abhängigkeiten zur Compile-Zeit zu eliminieren und die Struktur des Quellcodes zu vereinfachen. Inspiriert ist das Ganze durch das Eventbus Pattern, von dem aus Erweiterungen wie bidirektionale Kommunikation zwischen Komponenten eingebaut wurden.

Was RRiBbit dem Spring Eventbus oder dem JEE6 Eventbus voraus haben soll, steht auf der Projektseite geschrieben:

  • Statt umständliche Listener-Interfaces mit onEvent() oder onRequest() Methoden zu schreiben, lassen sich Listener-Methoden mit der RRiBbit-Annotation @Listener umsetzen
  • Das Framework soll gut mit existierenden Code-Basen zusammenarbeiten. Statt umfangreiche Refaktorisierungen vornehmen zu müssen, um einem neuen Pattern zu genügen, können in RRiBbit @Listener-Annotationen zu existierenden Methoden hinzugefügt werden
  • Während in anderen Frameworks Listener ohne Hacks nichts zum Sender zurücksenden können, kann man in RRiBbit Werte über einfache Java Returns zurückreichen

Bleibt noch der etwas kryptische Name aufzuklären: Pate hat wohl der Ausdruck „Request-Response-Bus“ gestanden – wobei uns immer noch etwas unklar ist, wie man dann genau auf RRiBbit gekommen ist. Aber mit etwas Fantasie lassen wir das mal durchgehen…

Das Debut legte das Framework Ende Januar 2012 hin, jetzt ist das Update 1.1.0 erschienen, dessen Quellcodes man sich auf der Projektseite herunterladen kann.

RRiBbit: Wieder ein weiteres Framework im Java-Dschungel – oder nützliche Ergänzung mit Potenzial?

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Hartmut Schlosser
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