Rod Johnson wird Vorstandsmitglied im Scala-Unternehmen Typesafe

Hartmut Schlosser

Einen besonderen Coup hat sich das Scala-Unternehmen Typesafe für die JavaOne reserviert: Der Begründer des Spring-Frameworks Rod Johnson ist dem Typesafe Board of Directors beigetreten.

Immer mehr Java-Veteranen scheinen sich derzeit hinter der JVM-Sprache Scala zu versammeln. Johnson ist neben Scala-Gründer Martin Odersky, Typesafe CEO Mark Brewer und den Investoren Bill Kaiser (Greylock Partners), Jason Pressman (Shasta Ventures), François Stieger sowie dem Board Observer Donald Fischer das siebte Mitglied des Typesafe-Aufsichtsrates, und nicht nur aus strategischer, sondern auch aus technologischer Perspektive ein echter Zugewinn. Als offizielle Advisor kann Typesafe bereits mit den Szene-Stars James Gosling, Doug Lea, Willy Zwaenepoel und Guillaume Bort aufwarten.

In einem Kommentar hebt Johnson die steigende Relevanz von Multicore-Systemen und Cloud Computing hervor. Typesafe sei stategisch darauf ausgerichtet, mit Scala, dem Akka-basierten Software-Stack und mit speziellen Entwickler-Tools innovative Lösungen für diese Bereiche bereit zu stellen.

Combine this powerful technology with interoperable investments in Java and the value proposition is hard to ignore. I look forward to working with this forward-looking company and its brilliant team led by newly appointed CEO, Mark Brewer. Rod Johnson

Auf Twitter begrüßt Johnson seine neuen Kollegen Martin Odersky, Mark Brewer und den Akka-CTO Jonas Bonér.

Zur JavaOne wird Scala in 18 Sessions vertreten sein. Das Unternehmen sieht die steigende Nachfrage an Trainingsangeboten als Zeichen für die wachsende Verbreitung des Scala-Stacks. Für den Online-Kurs „Functional Programming Principles in Scala“ haben sich bereits über 45.000 User registriert.

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