Neues aus dem Hause Oracle

Oracle veröffentlicht VirtualBox 5.0

Kypriani Sinaris

©Shutterstock/Brues

Oracles Virtualisierungssoftware VirtualBox ist in Version 5.0 erschienen. Der Cross-Plattform- und Open-Source-Hypervisor ist für den Server-, Desktop- und Embedded-Gebrauch auf x86-Hardware gedacht. In der Version 5.0 erwarten Entwickler einige Neuerungen in der nach Unternehmensangaben beliebtesten Open-Source-Virtualiserungssoftware weltweit.

Mit der General Availability der Version 5.0 bietet VirtualBox einige Neuerungen: Neben verbesserter Gast-OS-Performance und Bereitstellung eines größeren Sets von CPU-Instruktionen für die Gast-OS, bringt die aktuelle Version auch den Support für USB 3.0-Geräte mit. Windows-, Linux- und Oracle-Solaris-Entwickler können sich außerdem über den Support von „Drag & Drop“ Content zwischen dem Host- und dem Gast-OS freuen. Außerdem verspricht Oracle, dass Entwickler via Disk Image Encryption Daten während der Runtime auf Virtual Hard Disk Images verschlüsseln können.

VirtualBox bietet Entwicklern die Möglichkeit, sowohl lokale als auch Cloud-Applikationen zu bauen, ohne dabei ein vollständiges Server-System zu verwenden. So können Entwickler für Cloud-Technologien wie Docker oder OpenStack Multi-Tier-Applikationen bauen und das nur mithilfe eines Laptops, heißt es in Oracles offizieller Pressemitteilung. Auch die Tatsache, dass VirtualBox sowohl auf Windows, MacOS, Linux und Oracle Solaris läuft, soll die VM für viele Entwickler attraktiv machen. Laut eigenen Angaben des Unternehmens ist VirtualBox die weltweit beliebteste Open-Source- und Cross-Plattform-Virtualisierungs-Software.

VirtualBox kann auf Standard x86-Desktops und Laptops verwendet werden. Version 5.0 unterstützt die akutellen Versionen der verschiedenen Host OS, wie Mac OS X Yosemite und Windows 10. Auf der Projektseite steht VirtualBox zum kostenlosen Download bereit. Wie man Oracles offizieller Website entnehmen kann, gibt es aber auch kommerzielle Versionen von VirtualBox.

Aufmacherbild: Businessman drawing cloud app icons von Shutterstock / Urheberrecht: Brues

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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