Oracle kauft mit Bitzer Mobile ein Stück BYOD-Sicherheit

Diana Kupfer

Am 15. November gab Oracle den Kauf von Bitzer Mobile bekannt, einem Unternehmen, das sich auf BYOD-(Bring-Your-Own-Device-)-Management spezialisiert hat. Die Übernahme ist nun abgeschlossen, wie Oracle auf seiner Website mitteilt. Dort heißt es, Bitzer Mobile erweitere Oracles Portfolio an Fusion-Middleware-Angeboten und werde voraussichtlich zu einem wesentlichen Bestandteil seiner Sicherheitsstrategie in puncto Mobilgeräte werden. Gemeinsam werde man eine umfassende Sicherheitslösung für mitgebrachte und firmeneigene Mobilgeräte auf den Weg bringen. Zum Übernahmepreis macht Oracle keine Angaben.

Der Trend zur beruflichen Nutzung privater Smartphones oder Tablets im beruflichen Alltag hat sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt. Für Unternehmen ist dieses Phänomen ein zweischneidiges Schwert: Einerseits begrüßen sie es, da die mitgebrachten Geräte mit erheblichen Kosteneinsparungen einhergehen. So haben laut einer Umfrage von Varonis (s. Infografik unten) fast drei Viertel der Arbeitnehmer die Erlaubnis ihrer Arbeitgeber, eigene Geräte zu verwenden. Andererseits erhöhen sich mit der BYOD-Bewegung auch die Sicherheitsrisiken für Unternehmensdaten: Der Studie ist zu entnehmen, dass die Hälfte der Unternehmen bereits ein Gerät verloren hat, auf dem Unternehmensdaten gespeichert waren. Auch persönliche Daten sieht eine Mehrheit der Befragten in Gefahr. Sicherheitslösungen für BYOD werden also zunehmend gefragt sein.

Auf der diesjährigen MobileTech Conference im sprach WebMagazin-Redakteur Athanassios Danoglidis mit Felix Panter von AirWatch über Fluch und Segen der BYOD-Bewegung:

Bring Your Own Demise

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Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
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