Open-Source-Virtualisierung: Oracle VM VirtualBox 4.2 erschienen

Hartmut Schlosser

Die Virtualisierungssoftware Oracle VM VirtualBox steht in Version 4.2 zur Verfügung. Mit einer neuen VM-Group-Funktionalität soll die Verwaltung mehrerer ähnlicher Virtual Machines vereinfacht werden. Theoretisch können beliebig viele VMs gleichzeitig über eine Oberfläche und über die gleichen APIs und Command Line Tools bedient werden.

Außerdem bietet die neue Version flexiblere Start-Optionen und diverse Netzwerk-Optimierungen wie die Erhöhung der Anzahl an Netzwerkkarten pro VM von 8 auf 36. Damit kann Oracle VM VirtualBox 4.2 für die Simulation komplexer Netzwerke eingesetzt werden, ohne dass dafür kostspielige Hardware angeschafft werden muss. Neu unterstützt werden Windows 8, Mac OS X 10.8 „Mountain Lion“ und Oracle Linux 6.3.

Oracle VM VirtualBox 4.2 wird Open Source unter der GNU GPL entwickelt. Kostenpflichtig im Angebot stehen Extension Packs etwa für die Einrichtung einer virtuellen USB-2.0-Schnittstelle.

Weitere Infos zum Projekt stellt Oracle auf der Produktseite bereit. Zum kostenlosen Download geht es hier.

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Hartmut Schlosser
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