NoSQL-Datenbank Riak 2.0 RC1 steht bereit

Claudia Fröhling

Die NoSQL-Datenbank Riak aus dem Hause Basho Technologies hat Version 2.0 RC1 erreicht. Der Release Candidate sollte noch nicht produktiv eingesetzt werden, sei aber Feature- und API-complete, erklärt Jared Morrow in der Mailingliste.

Riak 2.0 wird einige neue Features bringen, heißt es weiter. Zum Beispiel lassen sich ab dem zweiten Major Release mehrere laufende Daten-Iteratoren nutzen – bislang erlaubte Bitcask nur einen Iterator. Neu hinzukommen werden die Bucket Types, die im Vorfeld explizit erstellt werden können und die Konfiguration mit Bucket-Gruppen assoziieren. Zu erwarten ist außerdem die Integration einer Volltextsuche mit Apache Solr. Dafür wurde Riak Search komplett umgestaltet. Riak Search (Codename Yokozuna) unterstützt in diesem Zusammenhang jetzt die Solr Client Query APIs. Mehr Informationen bietet die GitHub-Seite.

Riak: NoSQL-Key-Value-Store

NoSQL-Datenbanken sind ursprünglich angetreten, um große Datenmengen kostengünstig und performant zu verwalten. Genau in dem Bereich punktet Riak, denn die Datenbank ist sowohl einfach skalierbar als auch ausfallsicher. Das erklärt Eberhard Wolff in seinem Artikel über Riak im Java Magazin 4.2014.

Der Betrieb im Cluster steht bei Riak im Mittelpunkt, bei Netzausfällen ist die Datenbank abgesichert. Riak ist übrigens in Erlang implementiert. Wer sich genauer mit Riak beschäftigen möchte, sollte einen Blick auf den oben genannten Artikel oder den passenden Shortcut „NoSQL-Überblick“ werfen.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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