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Teil 6: Umfrage zum zwanzigsten Geburtstag von Java

„Nicht cool, aber zuverlässig“

Redaktion JAXenter

©Shutterstock/Beatricee

Es gibt die Coolen und es gibt die Zuverlässigen: Die Welt der Programmiersprachen ist groß. Im Hinblick auf die Sprachen Java und Groovy hat Heinz Kabutz schon entschieden, welche Sprache in welche Kategorie fällt. Stimmen Sie zu? Außerdem hat er uns ein paar Fragen rund um den Java-Geburtstag beantwortet. Übrigens: Heinz Kabutz ist Speaker bei der diesjährigen W-JAX!

JAXenter: Wann war das erste Mal, als du sagtest: „Verdammt, Java ist ja wirklich cool!“

Heinz Kabutz: 1997 musste ich mich entscheiden, entweder C++ weiter zu programmieren oder auf Java umzusteigen. Zum Glück habe ich die richtige Entscheidung getroffen! Anfangs war es wirklich sehr mühsam, mit Java zu arbeiten, aber heutzutage ist es die beliebteste Sprache der Welt. Aber „cool“ ist Java ja nicht wirklich, sondern „zuverlässig“. Die „coolen“ sind Sprachen wie Groovy. Schon der Name spricht für sich.

JAXenter: Hand aufs Herz: Welches war dein schwärzester Java-Moment?

Heinz Kabutz: Es gab recht viele. Als Sun Microsystems verkauft wurde. Und dann als Oracle Google verklagte, obwohl Google sehr viel zu dem Erfolg von Java beigetragen hatte. Die Ask Toolbar und jetzt Yahoo Search, die mit Java Runtime automatisch auf Windows-Maschinen installiert wird.

JAXenter: Wie lauten die ersten Worte deiner Geburtstagsrede für Java?

Heinz Kabutz: Danke, dass du mich die letzten zwanzig Jahre so gut versorgt hast!

JAXenter: Nach zwanzig Jahren ist mal eine echte Aussprache fällig; ihr seht euch tief in die Augen – was würde Java über dich und deinen Programmierstil sagen?

Heinz Kabutz: Hör bitte auf mich zu quälen!

JAXenter: Zu einer guten Geburtstagsparty gehört auch Musik; wenn Java also ein Popsong wäre –welcher?

Heinz Kabutz: Hotel California mit „You can check in, but you can never leave“.

Dr. Heinz Kabutz schreibt den Java-Specialists-Newsletter, der heutzutage in 134 Ländern der Welt gelesen wird, was selbst McDonalds nicht schafft. Seine besonderen Interessen sind fortgeschrittenes Java, Concurrency, Performanz und Kochen.

Was sagt die Community?

Im vierten Teil der Serie kommen unsere Leser Thomas Nagel und Stephan Schnittger zu Wort.

JAXenter: Wann war das erste Mal, als du sagtest: „Verdammt, Java ist ja wirklich cool!“

Thomas Nagel: Als mit JIT ausgeführte Tests vergleichbar schnell wurden wie durchschnittlicher C-Code.

JAXenter: Hand aufs Herz: Welches war dein schwärzester Java-Moment?

Thomas Nagel: Das war der Versuch, EJB 1.x zu verstehen.

JAXenter: Wie lauten die ersten Worte deiner Geburtstagsrede für Java?

Thomas Nagel: Wer über die Macken der Gegenwart lästert, hat wohl die Vergangenheit vergessen – oder nie gekannt.

JAXenter: Nach zwanzig Jahren ist mal eine echte Aussprache fällig; ihr seht euch tief in die Augen – was würde Java über dich und deinen Programmierstil sagen?

Thomas Nagel: Understatement ist alles.

Stephan Schnittger: An der Eleganz können wir noch feilen …

JAXenter: Zu einer guten Geburtstagsparty gehört auch Musik; wenn Java also ein Popsong wäre –welcher?

Thomas Nagel: Wenn alles gut läuft, etwas Cooles wie „Here comes the rain again“, Eurythmics, manchmal aber auch „We are the champions“, Queen.

Stephan Schnittger: „I am what I am“ von Gloria Gaynor.

Wir bedanken uns für die Teilnahme!

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Aufmacherbild: hand held microphone for interview von Shutterstock / Urheberrecht: Beatricee

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