Evolution einer 7-Zoll-Ikone

Nexus 7 – Die nächste Generation

Christian Meder
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Mit dem Nexus 7 ist es Google und Asus 2012 gelungen, das Taschenbuchformat (7 Zoll) für Tablets erfolgreich zu etablieren. Galt der 7-Zoll-Formfaktor zuvor als „zu klein“, um als ernstzunehmendes Tablet wahrgenommen zu werden, zogen etliche Hersteller aufgrund des Erfolgs des Nexus 7 bald nach. Im Juli hat der 7-Zoll-Pionier nun eine neue Version des Nexus 7 vorgestellt – bloße Modellpflege oder gibt es wirklich Neues zu vermelden? Im Folgenden möchte ich einen Überblick und Erfahrungsbericht über das Nexus 7 (2013) und das zugehörige Android-4.3-Release nach einer ersten vierwöchigen Nutzungsphase geben.

Im Laufe des vergangenen Jahres habe ich den 7-Zoll-Formfaktor immer stärker als meine persönliche Tabletgröße schätzen gelernt. Nach meinem ersten Erfahrungsbericht [1] wurde das Nexus 7 zum regelmäßigen Begleiter in Besprechungen, auf Reisen im öffentlichen Personennahverkehr und in Hotels, auf Konferenzen sowie beim Lesen auf der Couch. Auch die Nutzungsszenarien wurden im Laufe des Jahres vielfältiger: das Aufzeichnen von Notizen in Besprechungen und Vorträgen, die Pflege der ständig präsenten To-do-Liste, die schnelle Möglichkeit, E-Mails und Chatnachrichten nahezu jederzeit zu lesen und kurz zu beantworten, die permanente Verfügbarkeit meiner wichtigsten Nachrichtenquellen und der relativ großen Sammlung an IT-Büchern, der Zugriff auf unsere Musik- und Videosammlung auf unserem Familienfestplattenspeicher (NAS) daheim, das schnelle SSH-Terminal für Notfälle, das spontane Fotoalbum oder auch das Entertainmentsystem für die Kinder.

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Christian Meder
Christian Meder
Christian Meder ist CTO bei der inovex GmbH in Pforzheim. Dort beschäftigt er sich vor allem mit leichtgewichtigen  Java- und Open-Source-Technologien sowie skalierbaren Linux-basierten Architekturen. Seit mehr als einer Dekade ist er in der Open-Source-Community aktiv.
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