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Seitenweise Formulare

Am 14.10.2003 wurde XForms 1.0 in den Stand einer W3C Recommendation erhoben und hat auch schon einen Rekord zu verbuchen: Noch nie zuvor standen bei Verabschiedung eines W3C-Standards so viele Implementierungen zur Verfügung. Das in diesem Artikel vorgestellte EU-Projekt Consensus verwendet serverseitiges XForms-Processing neben weiteren W3C-Standards, um geräteunabhängige Webanwendungen zu ermöglichen und liefert damit auch einen beeindruckenden Beweis für die Einsatzfähigkeit von XForms.

Evolutionäre Zelle

Ziel des Semantischen Webs ist es, Webdaten mit menschlicher Hilfe durch Bedeutungsinformationen anzureichern, um so eine bessere Verarbeitung und Nutzung der Daten für Mensch und Maschine zu erreichen. Dieser Artikel erläutert, was das klassische Content Management von der Philosophie des Semantic Web lernen kann und stellt die XML-basierte Markup-Sprache CBL (Contextual Browsing Language) vor.

Wahlerfolg

Der XML-Vektorgrafikstandard ermöglicht unter anderem die Erzeugung dynamischer Webgrafiken und eignet sich daher gut für den Einsatz im Bereich Reporting. Bei der Generierung des eigentlichen SVG-Codes kann dabei unter anderem auf die XSLT, die eXtensible Stylesheet Language Transformations, zurückgegriffen werden.

Go simple, go standard, and go fast

Roman Stanek gründete im Jahre 2000 mit Systinet eine der ersten dezidierten Web Services-Companies. Das Unternehmen reüssierte mit seinen WASP-Produkten und konnte bislang als eines der wenigen kleineren innovativen Unternehmen im Web Services-Markt seine unabhängige Stellung bewahren. Wir sprachen mit Roman Stanek über die Bedeutung von Web Services nach dem großen Hype und den aktuellen Trend zu Service-orientierten Architekturen.

Allheilmittel?

Was HTML und HTTP für die Welt des Internet-Publishing bedeutet haben, soll in Kürze die Universal Business Language (UBL) für den Austausch von Geschäftsdaten und die Abwicklung von Transaktionen werden: eine universelle, flexible und vor allem kostenfreie Sprachplattform.

Einfügen und Zusammenführen

Das Einfügen von externen Dateien in XML-Dokumente gestaltete sich bisher umständlich. Oftmals musste der Umweg über Entities oder über XLink mithilfe des embed-Attributs gegangen werden. Mit dem neuen Standard XInclude des W3-Konsortiums steht jetzt eine einfache Sprache für das Einfügen und Zusammenführen von Dateien zur Verfügung.

Spieglein, Spieglein …

Sie haben sich schon öfters gefragt, wie Sie Ihre Daten aus der objektorientierten Welt auf einfache Weise in XML spiegeln können und umgekehrt? Sie sind es leid, umfangreiche Marshalling- und Unmarshallingroutinen zu schreiben, welche bei jedem hinzukommenden Property wieder mühsam angepasst werden müssen? Dann könnte der hier skizzierte Ansatz interessant für Sie sein: In diesem Verfahren wird ein automatisierter Abgleich der Daten über die von den JavaBeans bekannten PropertyChange-Events und BeanInfo-Klassen erreicht.

JAX in neuer Location

Vom 9. bis 13. Mai 2005 fand in Frankfurt die fünfte JAX – Konferenz für Java, XML und Web Services – statt. Mit über 1.200 Teilnehmern konnte die Konferenz eine Steigerung von 20 Prozent verzeichnen und auch die Zahl der Aussteller ist auf 45 gestiegen. Insgesamt konnten die Besucher aus einer Anzahl von rund 130 Sessions und insgesamt neun Keynotes und Late Talks auswählen – auch das eine neue Höchstmarke für die JAX. Wie in den Jahren zuvor konnten zudem zahlreiche internationale wie auch nationale renommierte Speaker als Vortragende gewonnen werden. Am neuen Standort der JAX, dem Congress Center im Herzen Frankfurts, herrschte dennoch weniger Gedränge in den Sessions und in der Ausstellung – die Location wurde von der Community mit großer Zustimmung angenommen.

Grundlagen der 2D-Action Spieleprogrammierung mit MIDP 2.0

„Lade Dir das neueste Java-Spiel auf dein Handy.“ Eine Aufforderung, die täglich in der TV-Werbung zu hören ist. Wie wäre es aber, wenn man selbst Hand anlegen und seine eigenen Spiele entwickeln würde? Mit der aktuellen MIDP 2.0 hat Sun die Entwicklung von 2D-Spielen im Vergleich zu MIDP 1.0 stark vereinfacht, was exemplarisch am Action Game Dukerunner gezeigt werden soll.

SAP Mobile Infrastructure

Sie betreiben eine Firma. Ihre wesentlichen Prozesse sind in SAP abgebildet. SAP-Know-how ist im Haus vorhanden oder bei Dienstleistern verfügbar, zu denen Sie eine langjährige Beziehung aufgebaut haben. Bei einigen Teilprozessen ist die enge Kopplung an einen Desktop mit Netzwerkverbindung jedoch ausgesprochen hinderlich. Wie schön wäre es, wenn einige Masken auch mittels eines mobilen Endgerätes verwendet werden könnten. Noch viel schöner – und preiswerter – wäre es, wenn diese Lösung nicht zwingend auf eine Netzwerkverbindung angewiesen wäre. Die SAP Mobile Infrastructure (SAP MI) könnte hierzu einen Lösungsansatz bieten.

Alles erwischt

Unit-Tests zu schreiben und auszuführen gehören längst zum Alltag vieler Entwickler. Damit verfolgt man das Ziel sicherzustellen, dass der erstellte Code auch korrekt funktioniert. Jedoch lässt sich nur eine verlässliche Aussage über die Codebereiche machen, die auch im Test aufgerufen wurden. Dies bedeutet, dass der grüne Balken in JUnit allein noch nicht die Fehlerfreiheit des gesamten Systems gewährleisten kann, da viele Codebereiche nicht abdecket sind und ungetestet bleiben. Eine Technik mit dem Namen Code-Coverage-Analyse erlaubt, solch ungetestete Stellen im Code zu identifizieren. In diesem Artikel werden die Grundidee der Code-Coverage-Analyse sowie die verschiedenen Metriken in diesem Bereich vorgestellt. Nach einer kurzen Diskussion, wie ein Werkzeug für die Code-Coverage-Analyse implementieren kann, zeigt ein einfaches Beispiel seinen Einsatz.

Seifenkiste

Web Services und SOAP sind neue Technologien, für die sich Unternehmen wie Microsoft in letzter Zeit ereifert haben. Abgesehen vom Hype hat SOAP bisher jedoch noch keinen großen Eindruck in der Geschäftswelt hinterlassen. Dies liegt nicht an Problemen der Web Services an sich, sondern daran, dass wir uns in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Anwendungsentwicklung zur Entwicklung verteilter Anwendungen befinden. Wir sind gewohnt, alle Teile unserer Anwendung in der Hand zu haben.

Bottleneck Blues

In vielen Projekten werden Performanceaspekte ausgeblendet. Fokussiert wird stattdessen die Implementierung möglichst vieler Features, wobei der Quellcode lesbar und dokumentiert sein soll und den Programmierrichtlinien zu entsprechen hat. Manchmal geht das gut. Nicht selten aber resultiert diese Ausblendung in einer derart schlechten Performance, dass die Auslieferung gefährdet ist. Dieser Artikel beschreibt, wie in einem solchen Fall die Flaschenhälse einer Applikation belegbar identifiziert und bewertet werden, um sie dann effizient beheben zu können.

Einführung in die Grundlagen des Mobile Media API

Beginnend mit dem Nokia 3650 implementieren einige MIDP-fähige Handys von Nokia das Mobile Media API (MMAPI), das MIDlets den umfangreicheren Umgang mit verschiedenen Medientypen erlaubt. Diese MIDlets sind in der Lage, verschiedene Arten von Audio und Video abzuspielen und außerdem Bilder mithilfe der Kamera aufzunehmen. Dieser Artikel soll die Grundlagen des Mobile Media API beschreiben und stellt dann das Media Sampler MIDlet vor – ein einfaches Beispielprogramm, das die Medienabspielfähigkeiten nutzt, um Sounds und Video wiederzugeben.

Mobile 3D Graphics API

Nach wie vor sind Klingeltöne, Logos und Games die Umsatzbringer Nummer eins im Geschäftsumfeld von Mobiltelefonen. Während in den frühen Anfängen nahezu alle Mobile Games in C oder C++ entwickelt wurden, setzt sich in der jüngsten Vergangenheit mehr und mehr die mobile Variante der Programmiersprache Java durch. Einen weiteren deutlichen Schub erwarten sich die Hersteller von Endgeräten durch die vielfältigen Möglichkeiten des neuen 3D Graphics API.

Einführung in die JAIN/SLEE-Technologie

Java everywhere? Fast! Java ist auf dem Desktop, auf dem Enterprise-Server und natürlich auf fast jedem Mobiltelefon. Mit der JAIN-Initiative dringt Java nun auch in die Welt der Kommunikation vor. Die JAIN APIs haben das Potenzial, die Entwicklung von Kommunikations-Services und Produkten zu beschleunigen. Dieser Artikel stellt Ihnen zunächst die JAIN APIs ganz generell vor, bevor wir dann den Fokus auf die Service Logic Execution Environment legen, meist mit JAIN/SLEE oder JSLEE abgekürzt.

Mit dem Tiger in den Käfig

Bereits der Schritt von Eclipse 2.1 auf 3.0 erzeugte bei manchen Entwicklern Stirnrunzeln: Wer benutzt die neuen Features? Brauche ich die? Jetzt steht die neue Version 3.1 vor der Tür – vorgestellt in der Milestone 5a-Version – und erneut stellt sich die Frage: Kann man eine gute IDE noch weiter verbessern?

J2ME-Bankanwendung für mobile Endgeräte

1999 beschäftigte sich die Anwendungsentwicklung der Sparkasse KölnBonn erstmalig mit Java und dachte über den Einsatz der kommenden und noch brandneuen J2EE nach. Zu dieser Zeit war aber in den Sun-Laboren in Kalifornien die J2EE bereits kalter Kaffee. Hier entwickelte man bereits die Idee des „Java überall“ intensiv weiter und konzentrierte sich mit hohem Aufwand auf die kommende J2ME. Aber erst Ende 2003 läutete das Erscheinen des neuen Nokia 6600-Handy im deutschen Weihnachtsgeschäft das Ende der Eiszeit im mobilen Bankgeschäft ein.

JSR 75 aka PDA Profile

Die meisten mobilen Endgeräte stehen heute den klassischen PDAs in Bezug auf Funktionalität und Usability in kaum noch etwas nach. Das Verwalten eines Adressbuchs oder eines Kalenders ist ebenso normal wie das Anlegen einer To-do-Liste. Und auch ein komplexes Dateisystem mit mehreren hundert Megabyte ist dank moderner Speicherkarten nichts Außergewöhnliches mehr. Umso unsinniger scheint die Tatsache, dass auf diese Daten mit den normalen Bordmitteln der MIDP-Spezifikation derzeit nicht zugegriffen werden kann. Abhilfe schafft erst der im Juni letzten Jahres verabschiedete JSR 75 – PDA Optional Packages for the J2ME Platform.

Advanced Message Coding mit dem JSR 120

Hier lesen Sie eine Einführung in das JSR 120 Wireless Messaging API (WMA), Version 1.1. Das Wireless Messaging API ist ein optionales J2ME Package, das durch den Java Community Process (JCP) definiert wurde und ein Standard-API bereitstellt, um Wireless Short Messages zu senden und zu empfangen.