Neue Spielregeln für OpenJDK-Partizipation

Hartmut Schlosser

Neue Governance-Richtlinien zur Führung des OpenJDK-Projektes sind auf dem Weg. Wie auf dem Oracle-Blog bekannt gegeben wurde, arbeiten John Duimovich (IBM), Jason Gartner (IBM), Mike Milinkovich (Eclipse Foundation), Doug Lea (State University of New York Oswego), Adam Messinger (Oracle) und Mark Reinhold (Oracle) seit November 2010 an einem Entwurf für neue Community Bylaws, die die Partizipationsbedingungen am OpenJDK-Projekt für Community-Mitglieder in einer offenen, transparenten und meritokratischen Art und Weise neu festlegen sollen.

In einem Blogeintrag kommentiert John Duimovich von IBM, dass die Schaffung günstiger Bedingungen für das OpenJDK-Projekt dazu führen soll, dass Innovationen von vielen Seiten einfließen könnten – explizit nicht nur von den „Big Playern“, d.h. den wenigen Großorganisationen, die Oracle ihre Unterstützung bereits zugesagt haben (IBM, Apple, Eclipse, RedHat).

Eclipse-Foundation-Direktor Mike Milinkovich stellt auf seinem Blog heraus, dass es sich bei dem in Kürze freigegebenen Dokument um ein Entwurfspapier handelt, von dem man sich reges Feedback erwarte. Damit reagiert Milinkovich auch auf bereits laut gewordene Kritik, dass die Arbeiten an dem Entwurfspapier hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben und die Community vor vollendete Tatsachen gestellt werde. „Remember – it’s a process not an event!“ – hatte Milinkovich am Samstag getwittert.

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Hartmut Schlosser
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