Neo4j 1.9 M5 verbessert Produktionsumgebung

Judith Lungstraß

Die NoSQL-Datenbank Neo4j hat ein Update bekommen. Hierbei handelt es sich um den fünften Meilenstein auf dem Weg hin zu Version 1.9. Dieser implementiert keine allzu großen neuen Funktionen, sondern hat sich die Verbesserung der Produktionsumgebung auf die Fahnen geschrieben. So gibt es neue Features zum Thema Monitoring, Cypher Profiling, Java 7 und High Availability.

Ab sofort wird Java 7 als Default Runtime unterstützt. Einige Verbesserungen im High-Availability-Protokoll sollen die Cluster-Kommunikation effizienter machen.

Um ein konsequenteres Design durchzusetzen, entsprechen die IndexProvider Interfaces nun denen der Kernel-Erweiterungen. Im Neo4j REST Server werden ab sofort die X-Forwarded-Host und X-Forwarded-Proto Header unterstützt. JMX Information Beans bieten Informationen zu allen verfügbaren Konfigurationswerten.

Und auch was die Query-Sprache Cypher angeht, wurden einige Änderungen durchgeführt. DISTINCT ist jetzt lazy und damit Speicher-effizienter, genauso wie das Handling von Iteratoren. Das Profiling von Cypher Statements wird in einer ersten Version unterstützt, dazu gibt es auch einen passenden Neo4j-Shell-Befehl.

Eine vollständige Liste aller Änderungen und neuen Features gibt es in den Release Notes. Wer sich näher mit dem Thema „NoSQL“ beschäftigen möchte, findet in den Artikeln „NoSQL: Wie moderne Datenbanken arbeiten“ von Kai Spichale und Eberhard Wolff und „Relationale, NoSQL- und NewSQL-Datenbanken“ von Peter Welkenbach und Guido Schmutz zwei sehr gelungene Einführungen.

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Judith Lungstraß
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