MongoDB erhält Finanzspritze von Intel und Red Hat

Eric Herrmann

10gen, die Firma hinter der NoSQL-Datenbank MongoDB, hat gestern verkündet, dass Intel Capital und Red Hat sich an 10gen beteiligen wollen. „Die neuen Finanzmittel sollen vor allem in die Weiterentwicklung der Datenbank MongoDB fließen“, heißt es weiter. Wie groß die Finanzspritzen genau sind, wurde nicht erwähnt. Jedoch machten sowohl Intel als auch Red Hat deutlich, dass sie MongoDB verstärkt in ihre Angebote integrieren wollen.

Lisa Lambert von Intel Capital wird zitiert: „Mit der agilen und skalierbaren Technologie von MongoDB kann 10gen auf die steigende Nachfrage von Unternehmen nach leistungsstarken Datenspeichern reagieren. Wir freuen uns darauf, mit 10gen zusammenzuarbeiten und die globale Verbreitung von MongoDB auf Intel-Architekturen in Unternehmen zu beschleunigen.“ Ähnlich auch die Intention bei Red Hat:

Ashesh Badani, der sich bei Red Hat um Cloud und OpenShift kümmert, wird zitiert: „Mit dem Investment von Red Hat in 10gen können beide Unternehmen noch schneller datengetriebene Anwendungen auf Basis agiler Open Source-Technologien entwickeln, […]“

MongoDB wird also in Zukunft weiter Open Source bleiben. 10gens künftige Arbeit wurde jedoch mit einer bestimmten „Perspektive“ versehen.

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Eric Herrmann
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