Java 5 Pitfalls: Fallstricke und Best Practices bei der Entwicklung mit Java 5

Mit dem Tiger in der Falle

Josef Adersberger

Der Tiger ist nun fast ein Jahr alt – erste Pilotprojekte sind gestartet und diverse Schulungen und Beratungsleistungen verkauft. Der hinzugekommene syntaktische Zucker schmeckt vielen Entwicklern. Spätestens mit der für 2006 geplanten J2EE-Version 5.0 werden die in J2SE 5.0 veröffentlichten Sprachfeatures zum Massengut. Höchste Zeit, Erfahrungen zu den entdeckten Fallstricken bei der Entwicklung mit dem Tiger-Release zusammenzufassen. Der Artikel setzt grundlegende Kenntnisse der in Java 5 eingeführten Sprachkonstrukte voraus.

Sun hat sich bei der Entwicklung von Java 5zwei oberste Ziele gesetzt: Erstens soll die Entwicklung mit Java einfacher werden und zweitens soll dabei die Abwärtskompatibilität gewahrt bleiben. Um mit Java 1.x kompatibel zu bleiben, wurde in den Java-Compiler eine Art Präprozessor integriert, der die neuen Sprachkonstrukte aus Java 5 erkennt und in herkömmlichen Java-Code übersetzt. So wird aus der schönen neuen Foreach-Schleife wieder die gute alte For-Schleife mit Iterator oder Schleifenzähler. Die Laufzeitumgebung (JVM) kennt weiterhin nur den klassischen Bytecode ohne Generics, Autoboxing et al. Das ist der Grund für viele der Fallstricke in Java 5, die im folgenden Artikel, strukturiert nach dem Sprachkonstrukt, beschrieben werden.

Abb. 2: Typ-Kompatibilität bei Verwendung von Bounds
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Josef Adersberger
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