Suche
Interview mit Thorsten Maier auf der W-JAX 2017

Auch die Benutzeroberfläche braucht Microservices [Interview mit Thorsten Maier]

Melanie Feldmann

Die Grundidee von Microservices besteht darin, kleine und unabhängige Services zu einem Gesamtsystem zu verbinden, um die einzelnen Services getrennt entwickeln, testen und deployen zu können. Das gilt auch für die Benutzeroberfläche. Im Interview auf der W-JAX 2017 haben wir Thorsten Maier (OIO) gefragt, warum man auf gar keinen Fall bei einem UI-Monolithen bleiben sollte und was man machen muss, um auch ganz hip Angular-UIs mit einzubauen.

Microservices sind nicht nur eine Backend-Architektur. Auch wenn viele Entwickler sie dort hauptsächlich einsetzen. Thorsten Maier (OIO) gab in seinem Talk auf der W-JAX 2017 Ratschläge wie man von seinem UI-Monolithen auf verteilte UI-Microservices kommt. Wichtig ist auf jeden Fall Frontend- und Backendentwickler in einem Team zu haben, um die Abstimmungen möglichst einfach zu machen. Natürlich muss man sich aber teamübergreifender auf bestimmte UI-Konventionen einigen. Wenn man dann noch Frameworks wie Angular einsetzen möchte, muss man zusätzlich noch einiges beachten. Denn auf Microservices ist dieses Framework nicht ausgelegt.

Thorsten Maier arbeitet bei der OIO – Orientation in Objects GmbH in Mannheim. Er erschließt kontinuierlich bessere Wege, Software zu entwickeln, indem er selbst als leidenschaftlicher Java-Software-Entwickler unterwegs ist und anderen als Berater, Trainer, Autor und Speaker dabei hilft. Trotz seiner Begeisterung für Neues sind ihm Menschen stets wichtiger als Technologien. Sein Hauptaugenmerk liegt daher auf der Frage, wie sich modernste Technologien in gewachsene Umgebungen einbinden lassen und wann man besser auf Bestehendes zurückgreifen sollte.
Geschrieben von
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann ist seit 2015 Redakteurin beim Java Magazin und JAXenter. Sie hat Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind IoT und Industrie 4.0.
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.