Meteor Galaxy: Cloud-Plattform für Meteor-Anwendungen vorgestellt

Michael Thomas

© Shutterstock.com/Titima Ongkantong

Die Macher des JavaScript-Webframeworks Meteor haben die Veröffentlichung von Meteor Galaxy bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Plattform für den Betrieb und die Verwaltung von Meteor-Anwendungen.

Selbsterklärtes Ziel ist es, die moderne Anwendungsentwicklung „radikal zu vereinfachen“, wozu die Entwickler auch die kürzlich erfolgte Veröffentlichung von Version 1.2 des quelloffenen JavaScript-Webframeworks Meteor zählen. Letztere brachte neben der Unterstützung des ECMAScript-6-Standards auch einen offiziellen Support für die JavaScript-Frameworks React und AngularJS mit sich.

Allerdings haben sich die Galaxy-Macher noch mehr auf die Fahnen geschrieben: Nicht nur die Entwicklung der Apps soll leichter werden, sondern auch deren sicherer und skalierbarer Betrieb in der Cloud.

Features

Meteor-Anwendungen werden mit dem Befehl meteor deploy in Galaxy bereitgestellt. Anschließend, so die Entwickler, kann der User beliebig viele Kopien der App laufen lassen. Zudem werden für den Alltagsgebrauch benötigte Basics wie Anwendungsprotokolle und  SSL-Zertifikatsmanagement geboten. Für geschäftskritische Anwendungen ist auch eine Ausführung der Apps im Rahmen einer hochverfügbaren Konfiguration möglich, die sich offenbar bereits im Praxiseinsatz bewähren konnte.

Besonderes Augenmerk legt Meteor Galaxy auf das Connected Client Management: Nutzer können in Echtzeit feststellen, wie viele Geräte mit einer Meteor-Anwendung verbunden sind. Des Weiteren können der CPU- und Speicherverbrauch eines jeden Anwendungscontainers abgerufen werden. Stichwort Container: Galaxy basiert auf Docker-Containern, die über AWS EC2-Instanzen orchestriert werden. Jede Anwendung läuft in einem oder mehreren Containern (Standardkonfiguration: 1 GB, RAM 0.5 ECU).

Meteor Galaxy ist ab 495 US-Dollar pro Monat zu haben, eine gebührenfreie Nutzung befindet sich dem FAQ zufolge in Planung: Das altbekannte und kostenlose Feature meteor deploy, das dem Hosting insbesondere kleinerer, simpler Apps dient, soll auf die Galaxy-Plattform ausgeweitet werden.

Zudem wird ab sofort erstmals ein kompletter End-to-End-Support geboten, der den kompletten Lebenszyklus einer Meteor-Anwendungen abdecken soll.

Aufmacherbild: Stars of a planet and galaxy in a free space. meteor, meteorite. von Shutterstock / Urheberrecht: Titima Ongkantong

Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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