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Meteor 1.2 schlägt ein: ECMAScript 6, Angular, React und mehr

Michael Thomas

© Shutterstock.com/Paul Fleet

Das quelloffene JavaScript-Webframework Meteor steht ab sofort in Version 1.2 bereit. Neben der Unterstützung des ECMAScript-6-Standards bietet das Release nun auch einen offiziellen Support für die JavaScript-Frameworks React und AngularJS.

Keine Sorge, mit dem – sowieso nicht stattfindenden – Weltuntergang per Meteorit hat diese Meldung nicht das Geringste zu tun. Im Gegenteil sind vielmehr positive Neuigkeiten zu vermelden: Ab sofort steht die finale Version 1.2 des quelloffenen JavaScript-Webframework Meteor, das die Entwicklung von Web- und Mobile-Anwendungen auf Basis von reinem JavaScript und reaktivem Rendering ermöglicht, zum Download bereit.

Wie Meteor-Initiator Matt DeBergalis bereits in einer ersten Vorstellung der neuen Version bekannt gab, wird mit Meteor 1.2 die jüngste JavaScript-Spezifikation ECMAScript 2015 (ECMAScript 6) zur Standard-Sprache der Plattform. Die neue Spezifikation wurde von DeBergalis bereits im Vorfeld als das „beste JavaScript aller Zeiten“ bezeichnet – nicht ganz zu Unrecht: ECMAScript 6 hat die meisten Veränderungen seit der Version von 1997 erfahren und wird als geeigneter JavaScript-Standard für Web-Browser sowie für Server-Anwendungen gehandelt.

Als weitere große Neuerung in Meteor 1.2 ist die nun offiziell gegebene Unterstützung der JavaScript-Frameworks React und AngularJS zu betrachten. Des Weiteren steht den Meteor-Nutzern ab sofort eine schnellere und flexiblere Build-Pipeline zur Verfügung, wobei es in erster Linie um den Support größerer und komplizierterer Apps geht.

Auch im Bereich Mobile-Entwicklung hat sich einiges getan. Cordova wurde auf Version 5.2.0 aktualisiert; darüber hinaus bietet das nun unterstützte Crosswalk-Plug-in eine verbesserte Web-Engine für ältere Android-Geräte. Zudem nutzt Meteor 1.2 für Android-Builds statt eingebetteter Build-Tools nun eine Systeminstallation des Android SDK, wodurch es leichter sein soll, die Toolchain auf dem neuesten Stand zu halten.

Last but not least haben die Entwickler Meteor 1.2 auch einige Performance-Verbesserungen spendiert: So sollen Live-Abfragen nun effizienter vonstatten gehen und die Websocket-Kompression via permessage-deflate soll für eine Reduzierung der On-the-Wire-Bandbreite zwischen einem Meteor-Server und den mit ihm verbundenen Clients sorgen.

Eine ausführliche Beschreibung sämtlicher Neuerungen findet sich in den Release-Notes auf GitHub.

Aufmacherbild: Illustration of a comet flying through space close to the earth von Shutterstock.com / Urheberrecht: Paul Fleet

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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