Wochenrückblick KW 32

Mercurial 3.9, IntelliJ IDEA 2016.2.1 und die Rolle des Software-Architekten – unsere Top-Themen

Kypriani Sinaris

© Shutterstock.com / Bohbeh

Stecken wir gerade mitten im Sommerloch? Das kann man so gar nicht sagen, denn die Entwickler haben fleißig neue Releases auf unsere Bildschirme gebracht: Mit Mercurial 3.9, DC/OS 1.8 und IntelliJ IDEA 2016.2.1 ist wohl für jeden was dabei. Neben diesen neuen Versionen haben wir uns in der vergangenen Woche außerdem mit der Rolle der Software-Architekten beschäftigt. Braucht man diese überhaupt?

Git-Konkurrent mit neuer Version: Mercurial 3.9 ist da

Wenn Sie an Tools zur Versionsverwaltung denken, welche Namen fallen Ihnen da spontan ein? Git! Daran haben Sie vielleicht gedacht. Eine Alternative stellt Mercurial dar. Oft werden Mercurial und Git verglichen. Das liegt nicht nur am gemeinsamen Stammvater, sondern natürlich auch daran, dass sie in etwa zur selben Zeit entstanden. Die neue Version von Mercurial bietet nicht nur ein paar neue Features, sondern auch Verbesserungen in der Sicherheit. Einzelheiten finden Sie in unserer Release News.

Kleine Verbesserungen in IntelliJ 2016.2.1

Auch JetBrains konnte in der vergangenen Woche Ergebnisse vorzeigen: Version 2016.2.1 von IntelliJ IDEA steht nun zum Download bereit. Dieses Release zeichnen vor allem einige Bugfixes aus. Zudem wurde an der Code-Vervollständigung von JavaScript gefeilt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Von den Neuerungen in IntelliJ IDEA 2016.2 handelt das folgende Webinar:

Hacker erbeuten Bitcoins im Wert von über 60 Millionen US-Dollar

Über das Thema Bitcoins spricht man momentan vor allem noch in Technik-affinen Gesellschaften. Wenn aber auch Mainstream-Medien wie Spiegel, die Süddeutsche und Co. davon berichten, dann muss etwas Größeres passiert sein. So wurde in der vergangenen Woche bekannt, dass Hacker Bitcoins im Wert von über 60 Millionen USD erbeuten konnten. Wie sie das gemacht haben? Durch einen Angriff auf die Hongkonger Kryptowährungsbörse Bitfinex. Welche Auswirkungen das hat, lesen Sie in unserer wöchentlichen Kolumne Bitcoin Flipping.

Betriebssystem für Cloud-Anwendungen: DC/OS 1.8

Container-Technologien sollen nicht das bleiben, was sie noch sind: Jetzt macht sich Mesosphere gemeinsam mit Lightbend, DataStax und Confluent bereit, Container-2.0-Anwendungen zu schaffen. Diese Zusammenarbeit kündigten die Technologieriesen im Zusammenhang mit dem Release von Mesos 1.0 und DC/OS 1.8 an. Wie die Zukunft der Container-basierten Technologien aussieht und was das Release von DC/OS 1.8 zu bieten hat, diskutieren wir in diesem Beitrag.

Software-Architektur: Ist das was für jedermann?

Java Magazin

Java Magazin

Mit den Software-Architekten und den Entwicklern ist es wohl ein bisschen wie mit Frankfurt und Offenbach oder Köln und Düsseldorf: Klar, man arbeitet nebeneinander, aber so richtig verstehen tut man sich oftmals nicht. Und braucht man überhaupt Architekten? Oder wissen Entwickler nicht selbst am besten, wie ein Projekt aufgebaut werden sollte? Wie ist das bei Ihnen? In unserem Quickvote haben wir gefragt, wer bei Ihnen im Unternehmen über die Software-Architektur entscheidet. Stimmen Sie hier ab:

Wer entscheidet bei Ihnen über Software-Architektur?

  • Es gibt bei uns zwar keine dezidierten Software-Architekten. Für Architektur-Entscheidungen sind aber immer gewisse Team-Mitglieder zuständig, die dann auch an der Umsetzung beteiligt sind. (33%, 125 Votes)
  • Für wichtige Architektur-Entscheidungen sind bei uns dezidierte Software-Architekten zuständig. Die Entwickler-Teams setzen die Vorgaben dann um. (25%, 92 Votes)
  • Software-Architektur wird bei uns eigentlich kaum diskutiert. Wir machen das meiste intuitiv. (19%, 70 Votes)
  • Regelmäßig wird bei uns das gesamte Entwickler-Team in wichtige Architektur-Entscheidungen einbezogen. (14%, 54 Votes)
  • Die wichtigsten Architektur-Entscheidungen werden bei uns zentral vom Management getroffen. (7%, 26 Votes)
  • Für Architektur-Entscheidungen werden externe Consultants ins Unternehmen geholt. (2%, 7 Votes)

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Im aktuellen Java Magazin behandeln wir dieses Thema ausführlich. Hier beschreiben Stefan Zörner, Stefan Toth und Christian Schneider, warum Software-Architektur zum Entwickler-Skill werden sollte, wie eine langlebige Software-Architektur aussehen kann und wie man aus der Security-Perspektive Microservices-Architekturen handhaben sollte. Außerdem bieten die Autoren einen Selbsttest an, durch den Sie Ihre Organisation besser einschätzen können. Wie sieht Ihre Makroarchitektur aus? Welche Entscheidungen müssen übergreifend getroffen werden? Welche Themen gehören zur Mikroarchitektur und damit in die Teams? Beantworten Sie diese Fragen im Selbsttest.

 

 

Geschrieben von
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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