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Mercurial 3.6 bringt Verbesserungen beim Klonen mit sich

Michael Thomas

© Shutterstock.com/Ventin

Das überwiegend in Python entwickelte, quelloffene und verteilte Versionskontrollsystem Mercurial ist in Version 3.6 erschienen und folgt damit pünktlich seinem 3-monatigen Release-Zyklus. Ein Highlight der neuen Nebenversion sind die Verbesserungen beim Klonen von Repositories.

Das neue Core-Feature ermöglicht das Seeden von Klonen von vorgeneriertern Bundles: Durch Verwendung der clonebundles-Eweiterung muss ein Mercurial-Server nicht länger ein Bundle für jeden Klon aus dem Repository-Inhalt erstellen. Dadurch sollen einerseits die Serverlasten verringert und andererseits die Performance von Klonen in Servern mit vielen Nutzern und zahlreichen großen Repositories verbessert werden.

Einschränkend sei jedoch erwähnt, dass sich die clonebundles-Erweiterung in der aktuellen Version noch im experimentellen Zustand befindet – in den kommenden Mercurial-Versionen könnten also abwärts-inkompatible Änderungen auftreten. Zudem muss die Erweiterung für jedes Repository einzeln explizit aktiviert werden. Das neue Feature wird in einem Blogpost von Gregory Szorc ausführlich beschrieben.

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Neben der clonebundles-Erweiterung wartet Mercurial 3.6 noch mit einigen weiteren Performance-Verbesserungen auf: So soll das Schreiben von Changelogs durch das Cachen neu hinzugefügter Einträge um 25 % beschleunigt werden. Zudem werden Dateien nun schneller geöffnet und geschlossen, was in erster Linie Windows-Clients beschleunigen soll.

Eine Übersicht über die weiteren Verbesserungen sowie alle Bugfixes von Mercurial 3.6 findet sich in den offiziellen Release Notes.

Aufmacherbild: Shiny Mercury drops on a metal background von Shutterstock / Urheberrecht: Ventin

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Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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