Geld sparen mit künstlicher Intelligenz

Machine Learning: Künstliche Intelligenz als leistungsstärkstes Werkzeug für Echtzeit-Analysen

Jeff Aaron

© Shutterstock / ktsdesign

KI und Machine Learning sind von hochwertigen Daten abhängig, sodass IT-Abteilungen einen vollständigen Einblick in das Netzwerkgeschehen benötigen. In seinem Artikel gibt Jeff Aaron, Vice President Enterprise Marketing bei Juniper Networks, einige Tipps und Tricks, wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz klappt und welche Vorteile sie genau bringt.

Die vollständige IT-Automatisierung ist für viele Unternehmen nach wie vor ein wichtiges Ziel. Da CIOs mit immer weniger Personal, gleichzeitig aber mit immer komplexeren IT-Anforderungen konfrontiert sind, ist die Umverteilung von Helpdesk-Ressourcen und reiner Fehlerbehebung hin zu strategischeren Aufgaben zwingend notwendig. Die Lösung massiver Daten- und Entscheidungsherausforderungen, die für die Automatisierung eines Unternehmens in großem Maßstab erforderlich sind, setzen jedoch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) voraus.

Machine Learning und KI sind entscheidende Werkzeuge für sichere und vorausschauende Analysen im Rechenzentrum und darüber hinaus. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vorhersage – durch die Fähigkeit, den Rechenzentrums- und Netzwerkbetrieb im Laufe der Zeit zu verstehen und zu benchmarken, ist künstliche Intelligenz in der Lage, Probleme zu verhindern, bevor sie auftreten, den Betrieb zu rationalisieren und ungeplante Ausfallzeiten im Netzwerk zu reduzieren.

KI bietet eine Reihe von Vorteilen, die alle die Genauigkeit und Effizienz erhöhen und gleichzeitig den individuellen Zeitaufwand und die Kosten reduzieren. Dazu gehören:

  • KI verbessert die Genauigkeit und spart Zeit: Durch einen geringeren Aufwand für Aufgaben, wie das Sammeln von Daten und die Überprüfung der Arbeit, spart künstliche Intelligenz Zeit und erhöht die Genauigkeit. Dadurch sind Unternehmen in der Lage, schnellere und intelligentere Geschäftsentscheidungen zu treffen.
  • KI hilft dabei, Geld zu sparen: KI ist eine langfristige Investition: Die Implementierung ist zunächst kostenintensiv. Im Laufe der Zeit führt die höhere Effizienz aber zu einem insgesamt profitableren Prozess, der die Neuinvestition rechtfertigt.
  • KI ermöglicht es Unternehmen, Probleme vorherzusehen, bevor sie auftreten: KI gibt den IT-Abteilungen die Möglichkeit, proaktiv zu agieren: Neben weniger Sorgen über menschliche Fehler, werden Arbeitsabläufe in Echtzeit selbst korrigiert und/oder optimiert, was die Mitarbeiter beruhigt und ihnen die Möglichkeit gibt, sich auf wichtigere Aufgaben zu konzentrieren.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten zur Einführung von KI-Technologien und zur Implementierung von Echtzeit-Analysen. Einige verbessern etablierte Prozesse, wie das Datenmanagement. Andere führen Technologien ein, die für das Unternehmen neu sind, wie die Verbreitung virtueller Assistenten.

Virtuelle Assistenten

  • Tools wie virtuelle Assistenten verbessern die Analytik eines Unternehmens, indem diese proaktiv sagen, wie Mitarbeiter ihre Zeit verbringen sollten, ihre Aktivitäten messen, daraus lernen und Probleme zukünftig proaktiv lösen.
  • Darüber hinaus unterstützen virtuelle Assistenten Nutzer bei der Fehlersuche und bei der Erkenntnisgewinnung aus dem Netzwerk, während sie Data Science und KI zur Analyse und Korrelation von Daten anwenden.

Datenverwaltung

  • KI verbessert den Datenverwaltungsprozess und nutzt auf Machine Learning basierende Optimierung, um Unternehmen bei der Vorhersage und Gestaltung von Ergebnissen durch intelligente, datenbasierte Entscheidungen zu unterstützen.
  • Die Erstellung eines robusten Datensatzes, der das Netzwerk-, Kunden- und Anwendungsverhalten beschreibt, schafft eine solide und ausbaufähige Grundlage für KI-Prozesse.

Trotz aller Vorteile von KI ist es wichtig, dass Unternehmen auch die damit einhergehenden Herausforderungen verstehen. KI und Machine Learning sind von hochwertigen Daten abhängig, was bedeutet, dass IT-Abteilungen einen vollständigen Einblick in das Netzwerkgeschehen benötigen. Eine vielleicht noch größere Herausforderung ist die Vorbereitung der Mitarbeiter auf KI. Oft als „Jobkiller“ gefürchtet, müssen IT-Führungskräfte diesem Problem zuvorkommen, indem sie Programme zur Arbeit mit KI-Technologien anbieten. So schaffen sie Verständnis bei ihren Teams, dass KI kein Ersatz für Menschen ist, sondern stattdessen ein weiteres Werkzeug, das ihre Arbeit einfacher und produktiver macht.

Geschrieben von
Jeff Aaron

Jeff Aaron ist Vice President Enterprise Marketing bei Juniper Networks.

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