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Little’s Law als Werkzeug zur Analyse von Webanwendungen

Klein, aber oho

Michael Kuhn
© iStockphoto.com/mikdam

Die Weltformel ist Little’s Law sicherlich nicht, aber sehr praktisch für die Performanceanalyse der Software in einem Last- und Massentest oder im Wirkbetrieb. Jeder kennt die Phase in der Softwareentwicklung: Die Software ist fast fertig. Im Design und in der Architektur hat man sich schon früh Gedanken zur Performance, den Größen der Datenbank usw. gemacht. Jetzt stellt sich die Frage: Erfüllt die Software diese Anforderungen? Ist die Hardware ausreichend dimensioniert? Skaliert die Anwendung wie erwartet? Höchste Zeit, sich neben den fachlichen Tests auch die nicht funktionalen Eigenschaften der neuen Software anzusehen.

Bei größeren Änderungen oder bei völligen Neuentwicklungen erwartet man sowieso nicht, dass es keine zu beseitigenden Bottlenecks gibt oder dass kein Performancetuning notwendig ist. Bei unternehmenskritischen Anwendungen, sei es eine Anwendung für den Endkunden oder eine Callcenteranwendung, sollte man sich vor einer Wirkbetriebsaufnahme sehr gut absichern, am besten durch einen realitätsnahen Last- und Massentest.
Für die eigentliche Entwicklung und das Operating sind die jeweils durchzuführenden technischen Aufgaben interessant. Wie kann ich „Performance“ ingenieurmäßig beschreiben? Wie kann ich sie geschickt messen und nachweisen? […]

Geschrieben von
Michael Kuhn
Michael Kuhn
Michael Kuhn hat langjährige Erfahrung in der Softwareentwicklung. Er entwickelt seit über fünfzehn Jahren professionell Java-Anwendungen. Er hatte fast schon jede Rolle in allen Phasen des Lifecycles einer IT-Anwendung inne, aber das Schönste ist immer noch die Programmierung.
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