JVM-Sprache Kotlin M2 integriert Android

Hartmut Schlosser

Die JVM-Sprache Kotlin hat diese Woche einen Kandidaten für das zweite Meilenstein-Release vorgelegt. Kotlin-Entwickler Andrey Breslav gibt zu diesem Anlass einen Überblick über die zu erwartenden neuen Features – und stellt auch gleich die erste Kotlin-IDE mit einem Kotlin-nach-JavaScript-Kompiler vor.

Auf Syntax-Ebene glänzt die JetBrains-Sprache nun mit vier Sichtbarkeitsmodifizierern. Wie von Java her bekannt lassen sich private, protected und public handhaben. Zusätzlich hinzu kommt noch der Status internal, der die Sichtbarkeit innerhalb eines Modules, das größer ist als ein Package, markiert.

Praktisch ist, dass sich nun ein Werte-Array an eine vararg-Funktion verfüttern lässt. Damit sind Konstrukte wie das folgende möglich:

fun printAll(vararg a : String) {
    for (item in a) println(item)
}

fun main(args: Array<String>) {
    printAll("one", "two")
    printAll(*args)
}  

Erstmals ist Kotlin nun auch für Android-Devices gerüstet. Mit dem IntelliJ IDEA Plug-in von Kotlin M2 Candidate lassen sich über den eingebauten Android-Support Android-Anwendungen bauen – auf GitHub steht auch ein erstes „Hello World“ zur Anschauung bereit.

Kotlin lässt sich über die Web-Demo unter http://kotlin-demo.jetbrains.com/ live ausprobieren. Das IntelliJ-Plug-in lässt sich für die Community oder Ultimate-Version 11.1 installieren. Details dazu gibt es auf dem Entwicklerblog.

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Hartmut Schlosser
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