Der Turbo in Einzelteilen

JGear – der JBuilder 2007 als Plug-in für Eclipse

Markus Stäuble

Der Weg in das Reich von Eclipse wurde von CodeGear bereits vor einiger Zeit mit dem Release von JBuilder 2007 geebnet. Auch wenn der JBuilder auf Eclipse basiert, würde für viele Entwickler der Wechsel trotzdem bedeuten, das „eigene“, lieb gewonnene Eclipse einzutauschen. Aus diesem Grund hat CodeGear nun die wesentlichen Bestandteile des JBuilder als einzelne Plug-ins herausgelöst und unter dem Namen JGear veröffentlicht.

Was CodeGear mit dem JBuilder 2007 begonnen hat, wird nun in Form der Produktreihe JGear [1] fortgesetzt: nämlich das Positionieren der eigenen Produkte innerhalb von Eclipse. Durch JGear hat der geneigte Entwickler nun die Möglichkeit, sich einzelne Bestandteile aus dem JBuilder 2007 herauszupicken und diese in eine bereits vorhandene Installation von Eclipse einzubringen. Insgesamt besteht die Produktreihe aus vier einzelnen Bestandteilen:

  • JGear LiveSource for Eclipse 3.2
  • JGear Performance for Eclipse 3.2
  • JGear Team Client for Eclipse 3.2
  • JGear Team Server for Eclipse 3.2

Die Plug-ins können einzeln erworben werden, wobei der Team Client ohne den Team Server sicherlich keinen großen Sinn ergibt. Preislich bewegen sich die Plug-ins zwischen 299 und 599 US Dollar.

Prinzipiell stellt sich die Frage, ob mit den Plug-ins auch wirklich alle Funktionen geboten werden, die bereits im JBuilder 2007 enthalten sind. Zusätzlich ist auch die Frage zu beantworten, ob sich die Plug-ins gut in ein bereits vorhandenes Eclipse, das mit anderen Plug-ins ausgestattet ist, einfügt. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die in der Bezeichnung der Plug-ins aufgeführte Versionsnummer (for Eclipse 3.2) geworfen, denn es gibt sicherlich schon viele Entwickler, die auf Features des Europa-Releases (Eclipse 3.3) nicht verzichten möchten.

Installation

Für die Installation wird eine Update Site von CodeGear [2] zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich übrigens um den gleichen URL wie für den JBuilder 2007. Nach dem Eintrag der Update Site kann das gewünschte Plug-in ausgewählt werden (Abb. 1).

Abb. 1: Update Site von JGear

Die Installation bringt erwartungsgemäß nicht nur ein einziges Plug-in mit, sondern es werden viele Plug-ins/Features in die vorhandene Eclipse-Umgebung eingebracht (Abb. 2).

Abb. 2: Features von JGear LiveSource for Eclipse 3.2
Geschrieben von
Markus Stäuble
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