4 für die Container-Pipeline: Jenkins kombiniert Docker, Kubernetes und die Google Container Registry

Jenkins mit Kubernetes-Plug-in: Continuous Delivery für Container-Anwendungen

Moritz Hoffmann

(c) Shutterstock.com / nattanan726

Erst vor kurzem wurde der Open-Source-Welt die erste stabile Version von Kubernetes präsentiert. Googles Tool zur Container-Orchestrierung ist bereits in einem breiten Öksystem verschiedener Cloud- und Containerprojekten angesiedelt. Dazu gehört auch CloudBees, das zeitgleich zum Kubernetes-Release eine entsprechende Integration mit seiner CI-/CD-Software Jenkins vorgestellt hat. Damit sollen gerade DevOps-Teams in die Lage versetzt werden, Jenkins und Docker in der Skalierung voranzubringen und über verschiedene Infrastrukturen hinweg zusammen zu arbeiten.

Drei Kubernetes-relevante Plug-ins stehen zur Unterstützung von Continuous Delivery für Container-Anwendungen mit Jenkins zur Verfügung. Aufbauend auf den Erfahrungen der Docker-Integrationen sollen sie dabei helfen, in stark verteilten Umgebungen zu agieren und den Einsatz von Microservice-Anwendungen zu vereinfachen.

Mit dem Kubernetes-Plug-in können Jenkins-Slaves elastisch in einem Kubernetes-Cluster laufen. Das Docker-Build-and-Publish-Plug-in erlaubt das Erstellen von Docker-Images, die in der Docker Registry abgelegt oder auch in der Google Container Registry veröffentlicht werden können. Unter Anwendung eines Authentifizierungs-Plug-ins für die Google Container Registry kann diese damit auch in einen Kubernetes-Cluster gepusht werden.

Mit der Docker Custom Build Environment können Entwickler Umgebungen für den Betrieb von Docker-Containern in  einem Kubernetes-Cluster definieren. Mit dem Plug-in können jetzt auch Docker-Container von der Google Container Registry gezogen werden.

Das Zusammenspiel der Plug-ins ergibt sich aus der Aufgabenteilung: Kubernetes konzentriert sich auf das Deployment, während mit Jenkins der gesamte Container-Lifecycle von der Entwicklung bis zur Produktion verwaltet wird. Das Jenkins-Team lobt vor allem Kubernetes Eigenschaft, Container in einer Cluster-Umgebung verwalten zu können. Damit könnten Entwickler-Teams mit zwar verwandten, aber verteilten Komponenten in verschiedenen Infrastrukturen arbeiten.

CloudBees hat angekündigt, zusammen mit Google an der Veröffentlichung weiterer Use Cases für die Kombination von Jenkins, Docker, Kubernets und der Google Container Registry zu arbeiten.

Aufmacherbild: The train was carrying Containers via Shutterstock.com
Urheberrecht: nattanan726

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Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann hat an der Goethe Universität Soziologie sowie Buch- und Medienpraxis studiert. Er lebt seit acht Jahren in Frankfurt am Main und arbeitet in der Redaktion von Software und Support Media.
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