Jenkins 1.400 erschienen: Gestärkt durch die Hudson-Affäre?

Hartmut Schlosser

Version 1.400 des Continuous-Integration-Server Jenkins ist erschienen. Wie Jenkins-Gründer Kohsuke Kawaguchi berichtet, handelt es sich zwar um kein Major-Release, doch wurden in den zwei Jahren seit Version 1.300 wichtige Neuerungen wie CLI-Support, nebenläufige Builds, automatische Installation von JDK, Maven und Ant sowie Unterstützung für Maven 3, Windows Vista und Windows 7 eingeführt. Natürlich erwähnt Kawaguchi auch den Namenswechsel von Hudson nach Jenkins, der nach Trademark-Streitigkeiten mit Oracle vollzogen wurde.

Laut Kawaguchi ist Jenkins gestärkt aus der Auseinandersetzung hervorgegangen, beispielsweise seien die Governance-Strukturen formalisiert und die Entwicklung des Jenkins-Kerns dank neu hinzugekommener Entwickler beschleunigt worden. Neue Initiativen wie die Überarbeitung der JIRA Projekt-Struktur, ein Wettbewerb zur Bereitstellung eines neuen Logos und die Verbesserung der Hardware-Ausstattung seien ebenfalls ins Rollen gekommen.

Indes scheint die Frage nach der Beheimatung des Projekts noch nicht geklärt. In den veröffentlichten Minutes des letzten Jenkins-Meetings ist zu lesen, dass man bei der Apache Foundation immer noch prüfe, ob Jenkins als Apache-Projekt akzeptiert werden könne. Gespräche werden derzeit wohl auch mit Vertretern von SPI geführt, einer Non-Profit-Organisation für „offene Hardware und Software“, welche u.a. Projekte wie OpenOffice, Drupal und Debian beherbergt.

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Hartmut Schlosser
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