Java-Webframework Ninja erreicht 3.0

Redaktion JAXenter

Version 3.0 des Webframeworks Ninja ist erschienen, wie in der Google-Mailingliste mitgeteilt wird. Hervorgehoben wird in dieser Bekanntgabe die abgeschlossene Arbeit am SuperDevMode, einem neuen Entwicklungsserver, der mit Version 2.3 eingeführt und erläutert wurde. Umgangen werden sollen damit PermGen-Ausnahmen, die bei dem Kommandozeilenbefehl mvn jetty:run geworfen werden. Der neue Befehl des SuperDevMode lautet: mvn ninja:run.

Weiterhin wurden die Abhängigkeiten auf die neuesten Versionen der jeweiligen Technologien aktualisiert. Das Routing wurde verbessert (Unterstützung für den Regular-Expression-Routetyp regex kam hinzu). Der XmlMapper unterstützt nun afterburner.

Die Dokumentation wurde auf Vordermann gebracht, und nicht zuletzt erstrahlt die Website des Projekts in neuem Glanz. Dort befindet sich auch eine Liste aller Änderungen, die gleichzeitig einen guten Überblick über die Technologien gibt, auf denen Ninja aufsetzt. Der Code ist auf GitHub zu finden.  

Das quelloffene Java-Web-Framework wurde 2012 vom Berliner Entwickler und Unternehmer Raphael Bauer ins Leben gerufen. Schnelle Entwicklungszyklen, Testing-Support, eine REST-Architektur und ein einfaches Programmiermodell kennzeichnen es. Besonders erleichtern soll Ninja horizontale Skalierung. Für die Builds kommt Maven zum Einsatz. Auch sonst bedient man sich diverser Standards: Zahlreiche Bibliotheken anderer Open-Source-Projekte werden verwendet, von denen sich das Entwicklerteam auch die eine oder andere Idee abschaut: „Ninja is standing on the shoulder of giants“, heißt es auf der Webseite.   

Geschrieben von
Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: