Java-NoSQL-Datenbank OrientDB auf dem Weg zur 1.7

Redaktion JAXenter

Auf dem Weg zur Version 1.7 hat die in Java programmierte NoSQL-Datenbank OrientDB gerade den zweiten Releasekandidaten erreicht. Neben 62 Bugfixes bekam das Abfragefenster der Webanwendung „Studio“ eine neue Nutzeroberfläche spendiert; implementiert haben der leitende Entwickler Luca Garulli und sein Team dabei ein Timeline-ähnliches Design. 

Im Kern wurde an der Performance geschraubt und an der Rückwärtskompatibilität gearbeitet, so dass nun Datenbanken ab Version 1.5 unterstützt werden. 

Im Graphmodus sind jetzt Knoten-zentrische Traversierungen möglich. Im SQL-Modus wurde das Keyword UPSERT eingeführt, mit dem sich ein INSERT oder ein UPDATE auf Basis einer Bedingung ausführen lässt. UPDATE kann nun auch Felder aus Unterdokumenten hinzufügen. 

In den Indizes ist Unterstützung für externe Engines hinzugekommen. Alle Neuerungen lassen sich auf GitHub einsehen. Die Community-Version der Datenbank ist kostenlos und kann gegen Registrierung direkt auf der Website von OrienTechnologies heruntergeladen werden. 

OrienTechnologies begann Ende der 90er Jahre, ein skalierbares, dokumentbasiertes Datenbank-Management-System (DBMS) in Java (ursprünglich C++) zu entwickeln. Ein erstes Release von OrientDB erfolgte 2010, Version 1.0 war 2012 vollbracht.

OrientDB kann in verschiedenen Modi betrieben werden: als Dokumentdatenbank, Object Relational Mapper (ORM) oder auch als Graphdatenbank oder auch mit Schlüssel-Wert-Speicherung der Daten. 

Über die Verwendung von OrientDB in Eclipse-RCP-Anwendungen schrieb Philip Wenig im Eclipse Magazin 2.13.

 

 

 

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